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21. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ABSCESS - Through the Cracks of Death
Band ABSCESS
Albumtitel Through the Cracks of Death
Label/Vertrieb Peaceville
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Verffentlichung 23.09.2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Nach mehreren Releases bei Relapse und Listenable haben die Mannen von ABSCESS jetzt mit Peaceville ein neues Zuhause gefunden.
Neben dem gewohnt schrgen Coverartwork bietet Through the Cracks of Death eine geballte Ladung oldschooligen Todesbleies, was auch sonst?! Um die obligatorischen Vergleiche zu anderen Truppen gleich vorne weg zu nehmen, sei an dieser Stelle das erste DARKTHRONE-Album Soulside Journey, die auch damals eher unbekannten DARTH VADERS CHURCH (DVC) und ein Spritzer NAPALM DEATH genannt. Damit ist die Marschrichtung von ABSCESS, die unter anderem ehemalige Mitglieder der verschiedenen Bands AUTOPSY (!) und HEXX in ihren Reihen wissen, ziemlich klar und an den technischen Fhigkeiten kann ebenfalls keinerlei Zweifel bestehen. Auffllig beim neusten Release ist vor allem die druckvolle und ziemlich tief geratene Produktion, bei der der Bass-Gitarre ein ordentlicher Spielraum gewhrt wurde, so dass dieses Instrument, anders als beim Gros der Verffentlichungen, eine tragende Rolle spielt und mitunter interessante Passagen einstreut. Der Gesang ist oftmals zweistimmig gehalten, der bewhrte Wechsel zwischen Growls und Kreischen wird gekonnt verbraten, was der Mucke einen leicht grindigen Touch verleiht und mir gut gefllt!
Was mir allerdings weniger gut schmeckt ist, dass das Songmaterial fr meinen Geschmack selten das volle Potential ausschpft, das in ABSCESS zu schlummern scheint. Oftmals sind die Songs einfach zu langweilig und werden lieblos runtergeholzt, echte Hinhrer muss man mit dem Stethoskop suchen... Einen solchen hat die Combo aber sicherlich mit Tomb of the unknown Junkie zusammengeschustert, der Song ist das absolute Highlight auf Through the Cracks of Death und wei ein ums andere Mal zu gefallen. Auch Die for today fllt durch den dezenten Einsatz von cleanen Gitarren positiv aus dem Rahmen, so dass, neben den immer wieder verwendeten wirklich coolen Klampfenfrickeleien, ein weiterer Pluspunkt zu verbuchen ist.
Insgesamt sind mir diese aber zu rar gest, so dass unter dem Strich ein Album bleibt, dass zwar nicht wirklich schlecht ist, man aber auch nicht unbedingt im Plattenschrank stehen haben muss.
   
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