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MIND RIPPER aus Frankreich begannen 1999 Krach zu produzieren und versuchten Ende 2004 nach zwei Demos ihre erste CD unters Volk zu jubeln. Das Cover-Bild lässt noch keine rechten Schlüsse auf den musikalischen Inhalt zu und auch das Intro lässt einen im Dunkeln stehen. Dann aber knallt "Gardens" los und man weiß, was man aufgetischt bekommt: Black Metal. Der überzeugt zuerst nicht so recht, entfaltet dann aber schleichend und (un)heimlich seine Wirkung und räumt das Feld zumindest teilweise von hinten auf. Das Rezept der Truppe besteht zu großen Teilen aus viel Melodie, wozu die typischen Trademarks wie heiser-hallender Gesang und bretternde Rhythmus-Gitarren kommen. Im Tempo bewegt man sich meist um die Mitte herum, was MIND RIPPER auch ganz gut steht. Am besten geht mir "Kahos Humana" rein, wenn die Jungs zu ihrem schwarzmetallischen Gerüst die klaren Gitarren hinzu nehmen. Das passiert zwar nicht oft, gibt der Musik der Franzosen mit dem wabernden, irgendwie bedrohlich wirkenden Sound aber das gewisse Etwas. Zwischenzeitlich macht sich leider auch etwas Langatmigkeit breit und man ertappt sich schon mal dabei, nicht mehr wirklich zu zuhören. Alles in allem kann man aber von einem durchaus gelungenen Debüt sprechen, das das Potenzial zu größeren Taten aufzeigt. MIND RIPPER sollte man im Auge behalten. |
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