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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HOODS - The King is Dead
Band HOODS
Albumtitel The King is Dead
Label/Vertrieb Alveran Records
Homepage www.hoodsarmy.com
Verffentlichung 21.10.2005
Laufzeit 19:51 Minuten
Autor Thomas Roos
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Mir hat Ende der 90er mal ein Kumpel eine CD mit dem Titel "New Blood" ausgeliehen. Wenn ich mich recht erinnere, war die, wie einige der anderen, mittlerweile doch zahlreichen Releases, auf Victory drauen. Die gefiel mir recht gut und obwohl die Hoods aus Sacramento, Kalifornien stammen, klangen sie so als kmen sie direkt aus NYC. Neben ihrer eigenen Note konnte man Bands wie Warzone, alte Sick Of It All und Madball deutlich raus hren. Old School Hardcore mit typischen Texten ber Unity, Dedication und so weiter. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich mit der Band, die nun schon ihr zehnjhriges Jubilum feiert, ansonsten nie weiter beschftigt habe. Das einzige, was ich vom Hren/Sagen mitbekommen habe, war, dass sich ihr Sound im Laufe der Zeit gendert haben soll. Leider habe ich sie auch letzten Monat auf ihrer Tour verpasst, aber nun liegt ja das neue Album vor und ich konnte mich selbst davon berzeugen. Zu meiner Verwunderung taucht aber gerade die mir bekannte Scheibe in der nicht mehr kurzen Diskographie gar nicht auf. ber die Grnde mach ich mir jedoch keinen Kopf, sondern befasse mich lieber mit dem neuen Material. Die Grundzge sind noch vorhanden, sind aber der eigenen Note zugunsten reduziert worden, die vor allem dsterer ist und durch deutlich mehr Heaviness besticht. Auch die Vocals wirken nun brutaler und die Produktion ist besser. Die Hoods haben sich offensichtlich mehr zu ihrem eigenen Sound hin entwickelt, der auch zeitgemer klingt. Da der NYC-Einflu aber nicht komplett ber Bord geschmissen wurde, ist "The King is Dead" vor allem abwechslungsreich und alles andere als langweilig. So variiert die Laufzeit der Songs von weniger als einer halben Minute mit einem so geilen Titel wie "26 Seconds of Hate" bis hin zu knapp drei Minuten. Mein Anspieltipp ist "Ernie Cortez", wobei es sich offensichtlich um eine Ehrerweisung an einen verstorbenen Freund handelt. Der Song geht am besten rein und bleibt nach dem ersten Durchlauf am ehesten hngen. Die anderen Sachen stehen aber in nichts nach, sind eben nur anders, und diese musikalische Vielfalt ist wirklich ein groes Plus dieser Platte. Zu berzeugen wissen die Hoods neben ihrer Musik in erster Linie zudem noch durch Ehrlichkeit und das Aufrechterhalten von HC- und DIY-Idealen. Einziges Manko dieses Releases ist lediglich die Laufzeit, die knapp unter Album-Lnge bleibt. Da htte man mal besser noch mindestens einen Song mehr drauf gepackt und niemand htte sich beschweren knnen. HC-Kids, die auf Madball, Hatebreed und Terror stehen, werden sich aber ohnehin nicht gro beschweren.
   
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