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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

1349 - Hellfire
Band 1349
Albumtitel Hellfire
Label/Vertrieb Candlelight Records
Homepage www.legion1349.com
Verffentlichung 24.10.2005
Laufzeit 52:15 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Es ist zwar gerade 1352 Uhr und net 1349, aber das Review hier werde ich jetzt trotzdem weiter schreiben.
Des Nordens unbarmherzigste Black Metal Blast-Kapelle, 1349, meldet sich mit "Hellfire" zurck. Nach der kratzigen Intro-Ankndigung, in der man nochmal den Albumtitel vorgekotzt bekommt, rast die Kapelle mit Prominenz-Drummer Frost wieder los, als gbe es kein morgen mehr. "I Am Abomination", so der Opener, ballert wie gewohnt schnrkellos voll in die Fresse und lsst ob der Geschwindigkeit schon mal die Kinnlade runter klappen. Zum reinen schwarzen Brett haben sich aber nun auch ganz leicht thrashige Einflsse gesellt, die 1349 ganz gut stehen und den Leck-Mich-Faktor der Prgel-Truppe noch weiter nach oben schraubt. "Nathicana" danach ist mit der beste Track, was an den griffigen und wohlig aus dem Inferno herausstechenden Hooks liegt. Das anschlieende "Sculptor Of Flesh" lsst dann gar ein wenig Groove in das Gemetzel einflieen, whrend im folgenden bei der "Celestial Deconstruction" die Bremse noch mehr durchgetreten wird, so dass unfassbarerweise selbst langsamere Gefilde nicht gescheut werden. Mit "To Rottendom" wird das Feld dann aber wieder mit sich berschlagender Instrumental-Arbeit und dem fiesen, leicht verzerrten Gesang von hinten aufgerumt. "From The Deeps" haut in hnliche Kerben und startet neben einem beschwrenden Vocal-Auftakt mit einer ngstlichen Akustik-Klampfe. Die wird aber wieder schnell von den groen und vor allem schnellen Brdern abgelst, whrend Frost wiederum seine Maschinengewehr-artigen Drums abfeuert. Letztere wurden brigens im Bass-Bereich schwerst getriggert, so dass 1349 hier einen Sound nicht unhnlich VADERs fhrt und die Band ihre kalte, maschinelle Ausstrahlung noch verstrkt. Nach "Slaves To Slaughter" endet "Hellfire" mit dem Titeltrack, der wie beim Vorgnger mit dsteren Soundscapes durchzogen ist und vielleicht etwas lang geraten ist.
"Hellfire" und 1349 sind wieder etwas fr die Hochgeschwindigkeits-Fraktion des Black-Metal-Parlaments, die bestens bedient wird. Pure fucking Armageddon!
   
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