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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DARK FUNERAL - Attera Totus Sanctus
Band DARK FUNERAL
Albumtitel Attera Totus Sanctus
Label/Vertrieb Regain Records
Homepage www.darkfuneral.se
Verffentlichung 24.10.2005
Laufzeit 42:58 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Satte vier Jahre nach "Diabolis Interium" geben sich DARK FUNERAL nach dem letztjhrigen Live-Album mal wieder die Ehre. Frappierend ist zunchste die hnlichkeit des aktuellen Covers mit dem letzen, wodurch evtl. die Verbindung zum Vorgnger hergestellt werden soll.
Zu Beginn der CD thront "King Antichrist", der mit einem wahnwitzig schnellen Auftakt aufwartet und jedem Fan schneller Black-Metal-Klnge runter gehen sollte, wie kochendes l. Zur unmenschlich schnellen Raserei gesellt sich aber alsbald eine weitere Facette, die - wie sich im folgenden zeigt - einen weit greren Stellenwert einnimmt, als zuvor: Melodie. Zwar nicht penetrant oder gar s, sondern eher getragen zur Begleitung des schwedischen Froststurms, nimmt dieses in der Vergangenheit eher stiefmtterliche behandelte Stilmittel auf "Attera Totus Sanctus" einen fr DARK FUNERAL beachtlichen Stellenwert ein. So wurden die pechschwarze Hymne "666 Voices Inside" oder der Highspeed-Bollermann "Godhate" mit eben diesem nicht zu knapp ausgestattet. "Atrum Regina" wird zudem durch ein ungewhnlich ruhiges Lead erffnet. Diesen Tracks stehen ungestme Klopper wie der Titeltrack "Attera Totus Sanctus" mit seinem eher langsamen Refrain, "Angel Flesh Impaled" und das mit przisen Blasts ausgeschmckte "Feed On The Mortals" gegenber. Als Abschluss zelebrierend die Schweden noch das zgige, teils aber auch midtempolastige "Final Ritual", das das bis dato abwechslungsreichste DARK FUNERAL Album beendet. So viel zur Habensseite. Negativ fllt bei der neuen Scheibe der dnne Drum-Sound auf, der so gar nicht zur ansonsten tadellosen Sound-Qualitt passen will. Auch die Vocals knnen mich dieses mal nicht vollends berzeugen, klingt Caligula doch ber weite Strecken ziemlich heiser. Hat wahrscheinlich bei der letzten Orgie zu viel gesoffen.
Fazit: DARK FUNERAL 2005 heit weg von reiner Raserei hin zu sowohl tempo- als auch songwriting-miger Vielfalt. Die melodische Seite der Band steht mehr denn je im Vordergrund, was nicht allerorts fr Freudentaumel sorgen wird. Mir gefllt das Teil, auch wenn "Diabolis..." und erst recht "Secrets..." unerreicht bleibt.
   
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