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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FLOTSAM AND JETSAM - Dreams Of Death
Band FLOTSAM AND JETSAM
Albumtitel Dreams Of Death
Label/Vertrieb Crash music
Homepage www.flotsam-and-jetsam.com
Verffentlichung 19.08.2005
Laufzeit 47:25 Minuten
Autor John Schmitz
Bewertung 7 von 15 Punkten
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FLOTSAM & JETSAM gehren zweifellos zu den Kultbands der frher amerikanischen Thrash/Speed-Szene. Das aufsehenerregende Debt "Doomsday For The Deceiver" wird noch immer als Meisterwerk gehandelt und vergttert. Ich persnlich fand (und finde) den Nachfolger "No Place For Disgrace", der mit dem Titeltrack, "Dreams Of Death" und "Hard On You" drei ewige Highlights enthlt, noch eine ganze Ecker besser. Doch bereits der dritte Release "When The Sorm Comes Down" enttuschte auf ganzer Linie. Im weiteren Verlauf ihrer Karriere wechselten des fteren das Lineup und auch die musikalische Ausrichtung.
Okay, stark versptet flattert nun die neue FLOTSAM-CD auf meinen Schreibtisch. "Dreams Of Death" nennt sich der Silberling und erweckt bei mir somit auf der Stelle Neugier, denn die Parallelen zum gttlichen "No Place For Disgrace"-Album verheien viel. Eben so schnell vergeht jedoch leider die Aufregung und es stellt sich leichte Enttuschung ein. Nach den ersten Klngen fllt zunchst einmal auf, dass die Produktion sehr fragwrdig ist. Irgendwie klingt der Sound nicht homogen. Zudem tnt das Ganze recht dnn. Man wird den Eindruck nicht los, dass "Dreams Of Death" wie eine bessere Demo-Produktion klingt. Auch das Songmaterial schwchelt, obwohl die Scheibe eigentlich recht abwechslungsreich ist. Es gibt schnelle, stampfende und ruhig-balladeske Songs zu entdecken, wie auch ein Instrumental (das allerdings etwas langatmig geraten ist). Auch die Performance ist makellos und Shouter Eric A.K. hat nach wie vor eine faszinierende Stimme. Das Problem der CD ist, dass sie nicht fesseln kann. Die Vocallines wirken berstrzt und zeitweise platt. Kann der Opener "Straight To Hell" (nach dem Intro "Requiescal") noch berzeugen, regiert im Anschluss die Mittelmigkeit. Das eigenstndige Riffing und packende Gesangsmelodien fehlen heutzutage an allen Ecken und Enden.
"Dreams Of Death" ist sicherlich kein schlechtes Album, zieht aber nicht die Wurst vom Brot. Der Albumtitel ist jedenfalls vielversprechender als das, was die Scheibe zu bieten hat. Schade!
   
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