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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ZERO HOUR - A Fragile Mind
Band ZERO HOUR
Albumtitel A Fragile Mind
Label/Vertrieb The Laser's Edge/ Alive
Homepage www.zerohourweb.com
Verffentlichung 20.09.2005
Laufzeit 44:11 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 13 von 15 Punkten
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"A Fragile Mind" stellt den lang erwarteten Nachfolger von "The Towers Of Avarice", dem zweiten Langspieler von ZERO HOUR, dar. Trotz eines Line-Up Wechsels am Gesang verfolgen die Jungs unbeirrt ihr erklrtes Ziel: Prog-Metal der Gteklasse A.
Fred Marshall, der Neue am Mikro, fgt sich mit seiner charismatischen Stimme dermaen Gut ins Gefge ein, als gehre diese Musik genauso und nicht anders.
Und um eines vorweg zu nehmen: Mit "A Fragile Mind" haben wir es endlich mal wieder mit einer Platte zu tun, die ein gewisses Feeling besitzt. Die technisch hochwertigen, intelligent arrangierten und eingngig komponierten Songs versprhen eine ganz bestimmte Atmosphre. Es ist dieses spezielle Gefhl, das einen dazu veranlasst, ein Album immer wieder aus dem Regal zu holen und sich, die Anlage volle Mhre aufgerissen, reinzuziehen; jedes Mal aufs Neue begeistert.
Die neun Tracks von "A Fragile Mind" besitzen alle eine eigene Geschichte, alle ein eigenes Flair. Fr Abwechslung ist in allen Fllen gesorgt. Geile, groovende und manchmal sogar verdammt schwere Rhythmusgitarren wechseln sich ab mit melodisen, schnellen Leadriffs. Diese lassen aber immer noch gengend Luft fr atmosphrische Keyboards und viele andere, kleine Spielereien, die zeigen, dass in dieser CD wirklich Herzblut steckt. ber allem trohnt der erhabene Gesang, der manchmal schn tief, manchmal auch recht hoch, aber immer angenehm kraftvoll daherkommt. Einzig die Passagen mit dem hohen Gesang (insbesondere in dem Stck "Brain Surgery") wollen mir nicht auf Anhieb zusagen. Dann jedoch entdecke ich, dass diese kleine Ungereimtheit Absicht ist und zum Konstrukt des Songs gehrt, und letztlich doch passt. Einfach geil arrangiert, um es noch mal zu sagen.
Mit dem 11:33 Minuten langen Titelstck liegt auerdem ein wirkliches Sahnestck vor. Langsam und balladig traurig, versatzweise mit schwerem Gitarrensound versehen und gespickt mit einer saugeilen Leadmelodie rollt einem dieses Stck entgegen und entfesselt sich zu einem grandiosem Opus.
Wer also den Vorgnger kennt und auf die Fortsetzung gewartet hat, darf hier ruhigen Gewissens zugreifen, sich eine Scheibe geholt zu haben, dessen Kauf er nicht bereuen wird. Alle anderen, die auf progressive Sachen stehen, sollten "A Fragile Mind" auf jeden Fall auch ein Ohr schenken - auf das es dran kleben bleibt!
   
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