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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

UNLIGHT - Inferno
Band UNLIGHT
Albumtitel Inferno
Label/Vertrieb Heavy Horses Records
Homepage www.unlight.org
Verffentlichung 01.06.2005
Laufzeit 36:41 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Those of the UNLIGHT rekrutieren in ihren Reihen unheilige Schergen aus Deutschland und der Schweiz, wurden 1997 gegrndet und hauen mit "Inferno" nach zwei Mini-CDs ihre erste Full-Length-Scheibe raus.
Nach einem unfreiwillig komischen Intro, das wie einige weitere genauso alberne Samples auf der Scheibe vielleicht aus einem grottigen Film stammt, startet der Vierer ungestm mit dem Titeltrack. Da UNLIGHT mit Klischees nicht geizen, ist einem aber schon vorher klar, dass wir lupenreinen, oftmals rasendschnellen Black Metal geboten bekommen. Und der hat es wahrlich in sich! Bereits besagter Opener ballert mit einer herzerfrischenden Inbrunst aus den viel Durchschnitt gewohnten Boxen und meistert die Balance zwischen kopflosem Geprgel und geschickten Breaks nahezu anstandslos. Nach diesem teuflischen Rezept ist auch der durchweg gelungene Rest der Platte gebraut, heit neben massenhaft hyperschnellen, klirrenden Riff-Orgien finden immer mal wieder kurze Verschnaufpausen Platz, die manchmal gar mit halbwegs groovigen und/oder gallopierenden Passagen glnzen knnen. An einigen wenigen auserwhlten Stellen schleichen sich dazu auch ein paar dezente Melodien ein, die dann aber flugs wieder in hassstrotzendes Geholze bergehen. Bemerkenswert auch einige Riffs, die, wie z.B. in "Possessed" Parallelen zum Power Metal aus dem Nebel auftauchen lassen. Aber keine Angst, lieber Schwarzwurzel-Konsument! Ansonsten regiert auf "Inferno" das pure Brett, diese Zustze stellen lediglich ein bereicherndes Beiwerk dar, dass der Mucke von UNLIGHT den ntigen Tiefgang verleiht. Schn auch der eigenwillige Bass, die przisen Drums und die geifernden Vocals, die mich ein wenig an ASTAROTH erinnern.
"Inferno" ist zwar im Prinzip ein einziges riesengroes Klischee und auch die Texte sind, so man sie versteht, schwer ernst zu nehmen. Davon abgesehen bin ich von der Scheibe aber durchweg begeistert, weswegen ich mir diesen garstigen, wenn auch etwas kurzen Silberling sicher noch fters durch die dankbaren Hrgnge blasen werde.
   
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