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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

KHOLD - Krek
Band KHOLD
Albumtitel Krek
Label/Vertrieb TABU Recordings
Homepage www.khold.com
Verffentlichung 10.10.2005
Laufzeit 34:02 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Passend zu den mittlerweile wieder Nachts vorherrschenden Temperaturen hauen die fleiigen Norweger KHOLD ein weiteres Mal auf den fauligen Putz. An ihrem eigenstndigen, mit kiloweise Groove durchzogenem Black Metal hat sich nicht viel verndert, allerdings ist "Krek" recht abwechslungsreich ausgefallen.
Der Opener und Titeltrack startet forsch gallopierend in die neue Scheibe und prsentiert die altbekannten Trademarks der dunklen Schergen: Allen voran ein den Klampfen gleichgestellter Bass und die kehligen, in alter norwegischer Manier vorgetragenen Vocals von Gitarrist/Snger Gard. "Blod Og Blek" an Startposition zwei knnte man ohne mit der Wimper zu zucken als abartige Mischung von SIX FEET UNDER mit DARKTHRONE bezeichnen, whrend "Innestengt I Eikekiste" vom gut ausgearbeiteten Wechselspiel zwischen sattem, tiefem Groove und kurzen, hohen Leads beherrscht wird. Mit "Oskorei" donnert die Wilde Jagd ber den Nordhimmel, was musikalisch mit einer unheilvoll schleppenden Black-Metal-Ramme umgesetzt wurde. "Byrde" wird von beklemmenden Bassdrum-Schlgen erffnet und geht dann in das - zumindest stellenweise - bisher schnellste Stck ber. Klar dass auch hier Raum fr die Bang-Fraktion gelassen wurde, wohingegen die zaghaften Melodie-Bgen ab der zweiten Hlfte des Titels doch etwas (positiv) berraschen. Das anschlieende "Lysets Flukt" senkt stufenweise sein Tempo von purere Raserei im Stil alter GORGOROTH zu einem mrderischen Walz-Part und schlielich hinunter in langsamste SloMo-Gefilde, nur um dann wiederum den Bogen zum Anfang zu spannen. "Grepet Om Kniven" gefllt vor allem durch den den Kern des Songs bildenden Break mit seinen atmosphrischen Auswchsen (natrlich ohne Keys), wohingegen "Midvinterblot" ein hinterhltiger, im Tempo schwankender Brecher mit coolen Bass-Gitarre-Duellen geworden ist. Abgeschlossen wird "Krek" vom abwechslungsreichen "Varde" und dem ber weite Strecken verhltnismig ruhigen, fast schon nachdenklichen "Silur Wie".
Fazit: KHOLD sind sich durch und durch treu geblieben, gehen mit dem Tempo auf der neuen Scheibe aber geschickter um, als je zuvor. Auch das typische Cover-Artwork passt zu diesem Schema, greift es doch die Tradition der vorhergehenden auf und fhrt sie weiter zum bis dato besten Cover der Band. Bis auf die uerst magere Spielzeit also ein mehr als amtliches Black-Metal-Album.
   
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