|
|
|
|
|
|
|
|
|
Bei dieser Band bin ich einem großen Irrtum aufgesessen. "Schließe niemals aufgrund eines Covers auf den musikalischen Inhalt des Albums!", ist die Folgerung, die ich nach der Begutachtung des Albums "Down The Drain" ziehen kann. Dem Äußeren nach zu Urteilen handelte es sich meinem Geschmack nach nämlich um übelstes New-Metal-Geprügel mit sehr vielen Parallelen zu KoRN! Doch weit gefehlt! Diese Platte hat so viel mit "Freak on a leash" zu tun wie Ozzy mit den ROLLING STONES. Wobei man dem "Artificial-Director", der dieses Cover gestaltet hat mal eben ein echtes Lob aussprechen muss. Das ist wirklich sehr gut und auch noch schön geraten. Nun aber zur Platte selber, die mit hochwertiger Gitarren-Musik daherkommt, die stilistisch mit einer Kreuzung aus handelsüblicher Punk-Band und der "HELLACOPTERS" zu beschreiben wäre. Man möchte fast meinen hier von "MONSTERMAGNET on Speed" unterhalten zu werden. Die knappen 40 Minuten dieses Albums haben es in der Tat in sich. Hier reicht man zum trockenen Weißwein hochwertigen Rock, der zwar keinen echten Hin erkennen lässt, jedoch dafür mit zwölf Songs aufwartet, die allesamt auf gleichbleibend hohem Niveau bewegen. Dabei muss man einräumen, dass, auch wenn der eine oder andere Song anfangs begeistert und auch im Verlauf des Titels nicht abflacht, die Platte im Ganzen nicht so recht eingängig in's Ohr hinein geht. Ohne die hochwertige Gitarrenarbeit der beiden Saitenartisten André Küpry und Peter Jannusch schmälern zu wollen, so wurde derartiges Material bereits vor einigen Jahren aus Skandinavien und den USA geliefert. Trotz allem ist das Album wirklich zu empfehlen und keiner, der auf die Hellbilly-Mucke der oben genannten Bands steht oder dem hochwertigen, schnellen Pop-Rock zugewandt ist, wird von LINKWORK enttäuscht werden. Das Anhören dieses starken Debütalbums ist jedoch trotz allem empfehlenswert. |
|
|
|