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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THE ABSENCE - From Your Grave
Band THE ABSENCE
Albumtitel From Your Grave
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.theabsence.com
Verffentlichung 19.09.2005
Laufzeit 42:24 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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THE ABSENCE grndeten sich 2001 in Amerika und konnten nach den blichen Rotationen des Besetzungskarussells zu Beginn bereits 2003 Gigs mit Bands wie CANNIBAL CORPSE, GRAVE, YNGWIE MALMSTEEN, DARK TRANQUILLITY und vielen mehr vorweisen.
Kaum verwunderlich also, dass das einer EP folgende Debt auf Metal Blade, "From Your Grave" ein qualitativ verdammt hochwertiges Teil geworden ist. Im April 2005 zogen die Mannen mit Erik Rutan (u.a. HATE ETERNAL) ins Mana Studio zu Tampa/Florida, um ihrem melodischen, teil verspielten Death Metal einen verffentlichungswrdigen Sound zu verpassen. Nach dem schlichten aber effektiven Akustik-Intro zeigen die beiden Tracks "A Breath Beneath" und "Necropolis" die Richtung der kommenden Scheibe auf, die sich wie gesagt in die melodische Todesblei-Ecke bewegt. Dabei setzt die Band auf eine perfekt ausgewogene Mischung schwedisch geprgter Gitarren-Virtuositt und modern angehauchtem Groove, der sich durchweg mit zackig-thrashigen Riffs duelliert. Dabei kommt der Lead-Klampfe das deutlichste Gewicht zu, da sie in fast jedem Song filigrane aber nie bertriebene Soli ber den stampfenden Rhythmus-Teppich legt und dadurch zweilen auch Parallelen zu eher klassischem Metal aufkeimen lsst. Besonders druckvoll agiert dazu die tdlich aufeinander abgestimmte Bass-Schlagzeug-Opposition, die "From Your Grave" mehr als den ntigen Schub verleiht. Und apropos "From Your Grave", der Titeltrack hat es wahrlich in sich! Hier haben THE ABSENCE einen echten Ohrwurm geschaffen, der durch einen mitbrllkompatiblen Refrain und eine umwerfende Brachialitt live garantiert abgeht wie Schmitz' Katze, geil! hnlich gewissen schwedischen Vorbildern hat es auch ein kurzes instrumentales Zwischenstck namens "Shattered" auf die Platte geschafft, so dass der arg strapazierten Nackenmuskulatur eine kurze Verschnaufspause gegnnt wird. Der abschlieende Song "Seven Demons" zhlt noch einmal zu den Highlights der Platte, da sich hier zu dem ansonsten dominierenden, kraftvollen Scream-Vocals ebenso kraftvolle klare Gesangslinien gesellen, die THE ABSENCE von ihrer etwas experimentierfreudigeren Seite zeigen und den Song einen Tick nach SOILWORK klingen lassen.
Unterm Strich ist den Amis ein echter Killer gelungen, der nur an wenigen Stellen durch etwas blassere und weniger griffigere Parts geschmlert wird. Vor allem die Mischung aus hochmelodischen Momenten mit aggressiven Schredder- und/oder Bang-Parts zndet dabei ganz gewaltig. Da seit einigen Jahren Melodic Death komischerweise ab und an auch den Stempel Metalcore aufgedrckt bekommt, werden THE ABSENCE sicherlich auch in diesem Lager ihre Anhnger finden. Ich fr meinen Teil hoffe jedenfalls, die spielfreudigen Herren mal live sehen zu knnen.
   
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