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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GRIFFIN - Lifeforce
Band GRIFFIN
Albumtitel Lifeforce
Label/Vertrieb Massacre Records
Homepage www.griffin.no
Verffentlichung 29.08.2005
Laufzeit 40:09 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Die Band Griffin war mir bis dato als eine Hard Rock-Truppe aus den Achtzigern bekannt. Aber siehe da, es gibt eine norwegische Formation mit dem gleichen Namen. Das mittlerweile vierte Album der 1998 gegrndeten Band gibt mir einige Rtsel auf. es beginnt mit dem Verhltnis zwischen Intro und erstem Song. Nachdem das Intro eine bedeutungsschwangere Stimmung aufgebaut hat und im folgenden Power Metal vermuten lt, steigt man mit einem kurzen melodisen Gitarrenpart in den ersten richtigen Song ein. Das will in meinem Hirn nicht so recht harmonieren. Im weiteren Verlauf der CD sind manchmal Anstze von richtig guten Parts zu entdecken, die allerdings schnell wieder von einem neuen Break abgelst werden. Und so reiht sich oft ein Part an den nchsten bis das Lied zu Ende ist und man fragt sich "wie jetzt?". Wahrscheinlich muss man die Scheibe noch weitere zwanzig Male hren, um sich an die stellenweise etwas unkonventionellen Songstrukturen zu gewhnen. Stilistisch wrde ich Griffin ganz einfach im Heavy Metal einordnen, wenn auch besagte Strukturen als progressiv durchgehen knnten. Ebenso ist aber auch beispielsweise mit "Utopia" ein straighter, fast schon "nur" rockiger Song vertreten. "Dungeon" oder "Moment Of Madness" wrde ich als Hrbeispiel fr die ausgereiftesten Songs anfhren, whrend beispielsweise "Bound In Re-Runs" das gewisse Etwas vermissen lt. Handwerklich befinden sich alle fnf Musiker auf solidem Gesellenniveau, ohne dass jemand besonders hervorsticht. Als Produzent zeichnet sich brigens einmal mehr Andy LaRocque (King Diamond) verantwortlich.
Ich kann an dieser Stelle nur die Empfehlung aussprechen, dass man sich ein eigenes Urteil ber "Lifeforce" bilden sollte. Mein Ding ist es noch nicht so ganz.
   
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