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17. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BAI BANG - Best Of
Band BAI BANG
Albumtitel Best Of
Label/Vertrieb Swedmetal Records
Homepage www.baibang.cjb.net
Verffentlichung 12.09.2005
Laufzeit 77:25 Minuten
Autor Roland Wohde
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Bei dem Namen und dem Coverartwork knnte man meinen, dieser Silberling stamme von einer durchgeknallten fernstlichen Punktruppe. Aber weit gefehlt. Bai Bang stammen aus Schweden, was in diesem Fall jedoch ebenfalls noch nichts ber die Musik der Jungs aussagt. Es gibt nmlich eine Mischung aus Glam-, Sleaze- und Partyrock in Manier lngst vergangener Tage auf die Ohren, die durchaus auch aus der Stadt der Engel stammen knnte. Dementsprechend gibt es hier nix Neues, aber dennoch Unterhaltsames zu entdecken und die Nordlichter sind mit einer Menge Spa und Knnen dabei. Songs wie das Eingangstripple "Lay Down", "Rock`n`Roll City", "I Want It" gehen einfach schnell ins Ohr und verbreiten gute Laune. Auch die typische Ballade "Little Child" mit ihren zweistimmigen Gesangsparts, sowie das extrem lssige "F.O.F.D" kann man auf der Haben-Seite verbuchen.
Dem gegenber stehen jedoch, neben einigen zu glatt polierten Nummer wie "Run To The End", auch allerlei Totalausflle. Diese stammen, wenn man sich die Discographie von Bai Bang betrachtet, fast durchgngig von den Alben "Cop To Con" und "Enemy Lines". Bei eklig sem Geseier wie "To You", schrecklichen Elektropop Nummern wie "Behind The Enemy Lines" oder "Hot Love", das mit seinen "Lalalala" Schunkelsingsang dem Ganzen die Krone aufsetzt, fragt man sich echt ob es sich um die gleiche Band handelt und muss mit sich ringen, um nicht sofort die Skiptaste zu drcken. Dazu kommt die fr mich nicht nachzuvollziehende Tatsache, dass man es nicht fertig gebracht hat, die Songs der verschiedenen Alben auf ein einheitliches Lautstrkenniveau zu bringen. So etwas geht selbst am hauseigenen Rechner mit einem Klick.
Bleibt unterm Strich eine ehrliche Best-Of-Scheibe, die nichts schnt und damit vor spteren, eventuellen fatalen Blindkufen bewahren kann. Ich fr meinen Teil htte gern auf einen Teil der opulenten Spielzeit verzichtet und mir einige Nummern erspart. Zum Kennen lernen der Band aber absolut in Ordnung.
   
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