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21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

V.A. - Revivalry - A Tribute To Running Wild
Band V.A.
Albumtitel Revivalry - A Tribute To Running Wild
Label/Vertrieb Remedy Records
Homepage www.running-wild.de
Verffentlichung 22.08.2005
Laufzeit 80:33 & 77:43 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung /
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Einige Monate nach dem musikalisch wenig geglckten Saxon Tribute lsst das Hamburger Label Remedy Records eine Tribute Platte fr die deutschen Piraten von Running Wild vom Stapel, der augenzwinkernde Titel lautet: "Revivalry - A Tribute To Running Wild". Das Artwork sieht original aus wie eine alte Running Wild Platte und wurde von Kris Verwimp mit sehr viel Liebe zum Detail erstellt. Dort spiegelt sich die Untersttzung von Running Wild und der Bandhomepage wieder, deren Webmaster Jens Pohl die Linernotes hier verfasste.
Auf der ersten CD befinden sich auf den ersten sieben Pltzen nur Bands aus dem hauseigenen Remedy Stall (u.a. Stormwarrior, Paragon, Dark Age, Predator, Burden Of Grief, Twisted Tower Dire) und spter folgen noch weitere. Auch Labelboss Jrn Rter covert zwei Songs mit seinen beiden Bands Torment (nett & rudig) und Kneipenterroristen ("grlige Onkelz meets Onkel Tom Version" von Chains & Leather" in deutsch - sehr nervig!!). "Revivalry" ist nicht wie viele Tributealben wo bekannte Metalhelden noch bekanntere nachspielen. Undergroundbands wie Reviver oder Not Fragile sind am Start und das finde ich mal eine erfrischende Abwechslung. Auch ist die Songauswahl recht ausgewogen und natrlich berwiegen die Klassiker, aber sogar "Ballad of William Kidd" wurde genommen, was ja recht "neu" ist. Wieder kommt es darauf an, was die Band aus den Hits macht... Erfreulich ist die Tatsache, dass einige Bands ihren Sound in die RW Songs einbauen und z.B. Keyboards verwenden, was bei den Piraten ja nie vorkommt. Die mir unbekannten Scherzbolde Pavel Kaminski & Jurek Kapellev machen aus "Riding The Storm" z.B. eine akustische Ballade mit True Metal Gesang und fetten Chren, was echt klasse ist, wogegen Asarus Death/Black Metal Version von "Black Hand Inn" richtig derben Gesang hat. Kacke ist es wenn der Song einfach stumpf runtergeholzt wird und dann noch gesanglich nicht passt. Aber auf dieser ersten CD findet sich eine Menge Licht und einige durchaus nette Versionen, welche genauso wie die Bonus CD mit fetter Spielzeit glnzt.
Auf der zweiten CD (der sogenannten Bonus CD) befinden sich jede Menge Undergroundbands ohne Deal, wovon mir lediglich Sardonic (hier im Duett mit Michael Seifert von Rebellion/ Black Destiny), Crystal Shark und die unterdurchschnittlichen Italo-Power Metaller Airborn (unglaublicherweise bei Remedy unter Vertrag) bekannt sind. Einige Namen wirken auch wie extra fr diese CD zusammengestellte Projekte und sind wegen Sound und Umsetzung zum Weglaufen (u.a. Agents Of Rock, Torture Boat) So finde ich auch leider Beitrge, die ich gar nicht so bel finde, aber der Klang doch zum Weglaufen sind. Wiederum sehr atmosphrisch ist die mit Frauengesang versehene Balladenversion von "Freewind Rider" des Duos Jontif. Hat was!
Fazit: "Revivalry - A Tribute To Running Wild" ist eine feine Sache mit dicker Spielzeit, die ohne groe Namen auskommt und natrlicher, spontaner klingt als die meisten Alben dieser Art!
   
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