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01. Mai 2016 - Uhr
 
Die Kolumne

YOB - The Unreal Never Lived
Band YOB
Albumtitel The Unreal Never Lived
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.yobdoom.com
Verffentlichung 05.09.2005
Laufzeit 51:51 Minuten
Autor Snke Hansen
Bewertung 8 von 15 Punkten
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YOB haben sich den Doom auf ihre Fahne geschrieben, den sie auf ihrer mittlerweile vierten Verffentlichung gnadenlos zelebrieren.
Dieses Werk entfaltet nach einem etwas anstrengenden Pseudo-Grusel-Intro ein dsteres, beklemmendes Klangbild von schleppenden, hngenden Melodiebgen. Man meint fast zu hren, wie die Saiten des Basses auf dem Griffbrett schlappern, whrend die Songs endlos lang dahin walzen. Der klare, leicht angejammerte Gesang mutiert intermittierend zu bsem, tiefem Geschrei, was den Songstrukturen noch ein wenig mehr seiner einengenden, zum Suizid motivierenden Atmosphre verleiht.
Klar, so manch ein Musiker wrde sich beim Durchhren der vier Songs (Laufzeit 51:51 Minuten) denken, "Weiowei, aus den paar Liedern wrde ich eins machen mit einer Laufzeit von insgesamt zwei Minuten." Aber es handelt sich hier auch schlielich um Doom, und jener will, dass man genau hinhrt und die kleinsten Vernderungen in den einzelnen Parts als Offenbarung erkennt.
Kurzum; diese Platte ist nichts fr jemanden, der nicht wirklich auf Doom steht. Aber jene hartgesottenen Doomer unter Euch, die den Glauben an die Welt hoffnungslos verloren haben, drfte dieser Schinken wie gerufen kommen.
   
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