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20. Dezember 2014 - Uhr
 
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OBSCURA - Retribution
Band OBSCURA
Albumtitel Retribution
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Website www.obscura-metal.com
Verffentlichung 15.08.2005
Laufzeit 46:32 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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OBSCURA aus Landshut wurden Ende 2002 aus der Taufe gehoben, nur um bereits ein Jahr spter die MCD "Illegimitation" unters Volk zu ballern. Neben Gigs mit bekannteren Rabauken wie BELPHEGOR, SODOM oder DISGORGE wurde 2004 die Arbeit am Full-Length-Debt "Retribution" angegangen, dessen Premix ich momentan in meiner Anlage rotieren habe. Was da noch gemixt werden soll, wei ich beim besten Willen nicht, denn die Produktion von Alex Krull (ATROCITY) im Mastersound Studio zu Stuttgart ist schon verdammt amtlich. Druckvoll, transparent und schn knackig bekommt man - um es in mit Worten der Band zu sagen - "10 Blasthymns in the vein of MORBID ANGEL, DEATH & AT THE GATES" kredenzt.
Nach dem flauschigen Akustik-Intro startet man blastend mit "HumanKind". Deftiges Geknppel dominiert hier zusammen mit herben Vocals, die irgendwo in der Schnittmenge Death/Black anzusiedeln sind, das Geschehen. Mitten im Inferno schimmert aber schon die eine oder andere Melodie durch, ein wichtiges Element in der Musik OBSCURAs, wie sich im weiteren Verlauf der Scheibe zeigt. "Nothing" folgt dann und geht tempomig etwas langsamer voran, begeistert aber vor allem durch den im Refrain dargebotenen Klar-Gesang und die tollen, den Groove umrankenden Melodiebgen. Mit "Unhinged" wird es wieder schneller und brutaler, worauf mit "None Shall Be Spared" das bisher abwechslungsreichste Stck folgt. Nach der sgenden Erffnung gefallen besonders die teils zweistimmigen Vocals. "Alone" danach gibt erstmals wie anfangs angekndigt einen wichtigen Einfluss von OBSCURA preis, DEATH lsst gren! berhaupt scheint diese Band auf die Bayern am meisten Eindruck geschunden zu haben, den Vergleich mit den morbiden Engeln versuche ich nmlich nach wie vor vergeblich nach zu vollziehen. Mit der "Hymn To A Nocturnal Visitor" folgt dann ein Ohrwurm vor dem Herrn, der neben dem schn moshigen Auftakt vor allem durch den geschickten Doublebass-Einsatz seine volle Durchschlagskraft entfaltet. In der Mitte fhrt man einen coolen Break auf, der in einen beklemmenden Akustik-Part mndet, in dem Drummer Jonas mal eben ein Cello (!) auspackt, um dem Song den Rest zu geben. Definitiv eins der Hhepunkte von "Retribution"! Schneller und mit einen netten Basslauf gewrzt folgt "Intoxicated", whrend wenig spter "Sentiment" nicht zuletzt durch den atmosphrischen Part mit Flstern und klaren Gitarren mundet. Nach dem wiederum akustischen Outro folgt nach kurzer Pause eine tiefe Verneigung vor den Urvtern DEATH, indem auf technisch hervorragende Art und Weise "Lack Of Comprehension" gecovert wird.
Fazit: Wenn ich eine CD schlecht finde, schreibe ich auch keinen halben Roman. Umkehrschluss ist demnach, dass OBSCURA mit "Retribution" einen superben Brocken Melodic-Death verffentlicht haben, nach dem sich jedes Label mit Verstand die Finger lecken sollte. 10 € gehen ohne mit der Wimper zu zucken an: deathlikesound@arcor.de
   
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