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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DIONYSUS - Sign Of Truth
Band DIONYSUS
Albumtitel Sign Of Truth
Label/Vertrieb AFM Records / Painful Lust
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Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Dionysos war der Sohn des Zeus und einer Frau namens Semele, er stand in der griechischen Mythologie fr den Gott des Weines, der frhlingshaften Vegetation und der Fruchtbarkeit, sowie fr zgellose Vitalitt und ausschweifende Sexualitt. Interessant! Dionysus ist eine neue Band, wo der Frontmann von Luca Turilli, Olaf Hayer mit seiner schnen Stimme die Songs veredelt, die restlichen Musiker von Dionysus sind Schweden, von denen Ronny Milianowczi (ex - Singery) wohl am bekanntesten ist. Die superb tnende Platte wurde von Dionysus und Andy Allendrfer produziert, sowie von Tobias Sammett (Edguy, Avantasia) co - produziert und vom bekannten Produzenten Tommy Newton (ex - Victory) abgemischt. Ne Menge Leute! Wenn man sieht, wer daran beteiligt ist, wundert man sich nicht ber die musikalische Ausrichtung der Combo, die von dem Label treffend als melodischer Power Metal mit progressiven Elementen bezeichnet wird. Der Opener "Time Will Tell" ist fr mich ein poppiger, bler Rohrkrepierer, tausendmal gehrte Arrangements, Stratovarius fr Arme, hpft mir im Kopf als Fazit herum. Der zweite Song "Sign Of The Truth" ist in Ordnung, aber dann geht es ab mit Dionysus! Der Titel sagt es schon, "Bringer Of Salvation" ist ein Retter, er lutet den guten Teil der Platte ein. Tolle Refrains, gut ausgearbeitete Songs, nette Gitarrensolos und kein Happy Metal! Dionysus fallen eher durch eine melancholische Aura auf, die besonders von Snger Olaf und auch den Kompositionen ausgeht. Kitschige oder dominante Keyboards werden ebenso vermieden, wie billige Refrains, hier hat alles Hand und Fu. Richtig Gas geben Dionysus selten, sie fahren gut im Midtempo und knnen dort ihre Strken ausleben. Mir gefllt trotz "Bringer Of..." die CD ab der Hlfte am besten, denn mit "Anthem (For The Children)", was mit einem fett tnenden Mnnerchor unterlegt ist, hat man einen melancholisch - mystischen Ohrwurm gezaubert, dessen Refrain einem nicht mehr so schnell los lsst! Die Ballade "Dont Forget" berhrt mich auch, was aber an meiner momentanen Stimmung liegen kann, andererseits zeigt sich das Gespr der Band fr Melodien und eingngige Refrains. Gut, das bei "Never Wait" etwas aufs Gaspedal gedrckt wird, so dass ich der kaum meckern kann. Hchstens ber manchmal wenige eigene Identitt, doch glaube ich, dass der nchste Longplayer dies ndern wird, so dass dann die Vergleiche mit anderen Bands verstummen werden. Wer Interesse hat, soll zuschlagen, da die Erstauflage den gutklassigen Bonustrack " Loaded Gun" enthlt!
   
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