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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

THROWDOWN - Vendetta
Band THROWDOWN
Albumtitel Vendetta
Label/Vertrieb Trustkill/Roadrunner Records
Homepage www.throwdowngo.com
Verffentlichung 25.07.2005
Laufzeit 39:33 Minuten
Autor Thomas Roos
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Obwohl anfangs nur ein Nebenprojekt, haben mir Throwdown immer schon mehr zugesagt als 18 Visions, mit denen ich noch nie was anfangen konnte. So ging es sicher vielen, denn nach zwei Releases auf Indecision Records markierte das Debt auf Trustkill vor zwei Jahren den Schritt zur Vollzeit-Band. Die etwa zeitgleich stattfindende Tour mit Hatebreed sorgte fr weitere Popularitt. So suchte man sich mit Zeuss nun fr das neue Album auch den gleichen Produzenten wie die Vorbilder aus. Die Produktion ist entsprechend. Obwohl ich die Musik immer sehr mochte, empfand ich es stets als kleine negative Begleiterscheinung, dass sie sich ein wenig in Richtung Metalcore orientierte. Trotzdem war sie zu jeder Zeit glaubwrdig genug. Mit "Vendetta" geht man nun einen Schritt hin zum echten Metal, woran der erwhnte Produzent sicher nicht ganz unbeteiligt ist. Es hat mich zwar erst selbst gewundert, aber Vergleiche zu Pantera sind gar nicht mehr so weit her geholt. Manchmal ist mir die Sache, wie schon auf den Vorgngern, zu langsam. Hier weicht das Tempo deutlich der zugenommenen Heaviness. Aber gerade wenn man denkt, die Chose sei zu lahm, geht es doch wieder richtig nach vorne. Mehr noch als die Musik mochte ich immer die Lyrics, da ich mich mit dem HC-Verstndnis der Band bestens identifizieren kann. Die Unity-Fahne fr Freunde und Familie wird so hoch getragen wie nur mglich. Songs wie "Give My Life" sprechen auch hier wieder fr sich. Gleichzeitig ist das Album mit dem uerst prgnanten Titel aber auch eine Kriegserklrung an all die Bastarde da drauen, die stndig versuchen, einen in den Arsch zu ficken. Es handelt sich hier um eine wirklich gute Scheibe, die Anhnger des Hardcore, des Metal und auch des Metalcore gleichermaen begeistern wird. Allerdings ist sie dadurch wohl auch ein wenig zu verfahren, um der Band in einem dieser Genres auch mal zum richtig groen Durchbruch zu verhelfen. Zudem fehlt mir hier zumindest ein Knaller, der das Album irgendwie heraus stellt, so wie es "Forever" mit dem Vorgnger "Haymaker" getan hat.
   
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