Navigation
                
21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NAER MATARON - Discipline Manifesto
Band NAER MATARON
Albumtitel Discipline Manifesto
Label/Vertrieb Black Lotus Records
Homepage www.naermataron.com
Verffentlichung 08.08.2005
Laufzeit 59:13 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 8 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Nach dem letztjhrigen Re-Release der ersten beiden Alben "Up From The Ashes" (1998) und "Skotos Aenaon" (2000) als Doppel-CD mit dem formschnen Namen "Awaken In Oblivion" folgt heuer der Nachfolger zum 2003er Scheibchen "River At Dash Scalding".
Nordvargr von MZ412, der auf dem Vorgnger noch als Gastmusiker rekrutiert war, ist mittlerweile als Vollzeit-Mitglied eingestiegen und zeigt sich fr die gelegentlichen "Satanic Noise Effects" verantwortlich. Die Verbundenheit der Griechen mit der Seelenverwandtschaft aus Norwegen zeigt sich auch darin, dass auf "Discipline Manifesto" gleich mehrere Gast-Auftritte von Musikern aus VED BUENS ENDE und u.a. AURA NOIR zu verzeichnen sind und dass man fr den Mix und das Mastering das Strype Audio zu Oslo heran gezogen hat.
Natrlich hat das griechische Black-Metal-Geschwader mehr zu bieten als das, weswegen auch die neue Scheibe fr Freunde von schnellem, nordisch geprgten und unverflschten Blacks eine Investition wert sein drfte. Musikalisch ist im Vergleich zum Vorgnger alles beim alten geblieben, so dass man nach wie vor Parallelen zu MAYHEM und hier und da auch ein wenig SATYRICON ausmachen kann. Morpheas am Mikro liefert eine gewohnt gute bzw. bse Performance ab und geifert Gift und Galle spuckend seine unheiligen Botschaften ins Volk. Das Tempo bleibt grtenteils recht hoch, nur ab und an, wie z.B. im schwermtigen und schleppenden "The Day Is Breaking" oder im mit gesprochenen Passagen, klaren Gitarren und Leads im BATHORY-Stil durchzogenenen "Land Of Dreams" geht es mal etwas gemigter zu. Auch fr gelegentliche, tiefe chorale Einlagen (bspw. in "Blast Furnace") hat man Raum gelassen.
"Discipline Manifesto" ist ein solides Stck Schwarzmetall, das nur durch die zumeist berlangen Stcke etwas an Durchschlagskraft einbt. Songs mit Lngen nicht selten ber 5-6 Minuten sind bei fast konstant durchgetretenem Gaspedal eben mitunter etwas schwer verdaulich, hier wre weniger wirklich mehr gewesen. Ansonsten aber wie gesagt eine bodenstndige Stunde Krach nach Ma.
   
<< vorheriges Review
CORROSIF - Join Us
nchstes Review >>
POWERGOD - Long Live The Loud


 Weitere Artikel mit/ber NAER MATARON:

Zufällige Reviews