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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BOOMERANG - Balance Of Hate
Band BOOMERANG
Albumtitel Balance Of Hate
Label/Vertrieb Trance Music
Homepage www.boomerang-metal.de
Verffentlichung 10.03.2005
Laufzeit 49:48 Minuten
Autor Roland Wohde
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Die seit 1996 existierende Band Boomerang haut mit Balance Of Hate ihr zweites Album raus. Metal, der meist im Midtempobereich liegt, aber auch hin und wieder mal das Tempo anzieht, steht auf dem Programm. Die Songs sind berwiegend recht aggressiv, wobei die Herren ihre Vergangenheit in Form von thrashigen Einflssen nicht leugnen knnen und wollen. Ebenso findet man aber auch groovebetontes oder balladeskes Material. Obwohl durch die Bank recht abwechslungsreich und gut, fallen einige Songs zwischendurch immer mal wieder ins Durchschnittliche ab. Erschwerend kommt hinzu, dass der rote Faden manchmal etwas verloren geht und die Songs teilweise etwas holperig und zu hektisch daherkommen. Fr Eigenstndigkeit und Wiedererkennungswert sorgen dagegen die zwei sich abwechselnden bzw. ergnzenden Lead Vocals. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Denn auch wenn diese Mischung meist gut aufgeht, wre die zweite Leadstimme manchmal gar nicht ntig und wirkt fehl am Platz. Zumal sie mitunter etwas geqult klingt. Die andere Leadstimme knnte man grob als Mischung aus Jon Oliva (Savatage), Warrel Dane (Nevermore) und einer Prise Charles Rytkonen (Morgana Lefay) umreien.
Bleibt unterm Strich ein Album, das fr Fans von rohem Powermetal vllig in Ordnung gehen msste, mich aber nicht wirklich vom Hocker haut. Fr das viel zitierten "Make it or break it" Album sollten die Herren also ruhig noch etwas an ihrem Boomerang feilen. Das Holz aus dem das Wurfgeschoss geschnitzt ist, ist definitiv gut. Anspieltipps: der Opener "Amplify", das mit einem starken Refrain versehene "Silence Cries" oder die Halb-Ballade "The Hand That Signed The Paper".
   
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