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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

FEAR MY THOUGHTS - Hell Sweet Hell
Band FEAR MY THOUGHTS
Albumtitel Hell Sweet Hell
Label/Vertrieb Lifeforce Records
Homepage www.fearmythoughts.com
Verffentlichung 26.07.2005
Laufzeit 49:35 Minuten
Autor Thomas Roos
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Die Band ist mir ja schon seit einigen Jahren bekannt. Es hat mich aber sehr gewundert, dass jetzt bereits das vierte (!) Album erscheinen soll. Auerdem sind seit 2000 auch noch eine MCD und eine Split mit Fear Is The Path To The Dark Side erschienen, so das FMT es innerhalb von 5 Jahren auf eine beachtliche Zahl an Outputs gebracht haben. Auf den ersten Blick wrde ich so etwas eher negativ bewerten, denn was macht es fr einen Sinn, ein Release nach dem anderen raus zu kicken. Selbst bei Bands, auf die ich wirklich stehe, wrde ich denken, es ist etwas zu viel des Guten. Es spricht nicht gerade fr konzentriertes, kreatives Arbeiten, was normalerweise eine entsprechende Zeit in Anspruch nimmt. Als ich dann noch das Cover und die Laufzeit sah, habe ich schon das Schlimmste befrchtet und damit gerechnet, mich wieder durch den belsten Metalcore-Sumpf kmpfen zu mssen. Aber das war nicht der Fall. FMT scheinen geradezu berzusprudeln vor Kreativitt. Der gleich auf das Intro folgende Song "Windows For The Dead" gefiel mir richtig gut. Die berraschung darber wurde zu der Hoffnung, dass dieses Niveau auch durchgehend gehalten werden kann. Und tatschlich: Die Platte ist echt geil! Sie besitzt die typischen musikalischen Metalcore-Elemente, ist aber nicht allzu vertrackt und knppelt auch nicht auf Teufel komm raus drauf los. Trotzdem geht sie gut nach vorne und weist dabei einen Drive auf, der einen richtig mitzieht. Das kommt in diesem Genre eigentlich kaum vor und ich bin das auch beispielsweise eher vom New York Style her gewohnt. Die Vocals variieren von Growls ber Schrei- bis hin zu cleanem Gesang und funktionieren zusammen mit der Musik wirklich super. Die Melodien sind auch spitze und verleihen dem ganzen eine immense Eingngigkeit. Ich hre eine Menge Metal und auch eine Menge Hardcore, mag dabei auch HC-Bands, die wie Born From Pain sehr viel Metal in ihre Musik einflieen lassen. Aber unbercksichtigt dessen ist rein auf diesen Bereich gesehen "Hell Sweet Hell" fr mich das geilste Metalcore-Album, das ich bisher gehrt habe. Auerdem ist es ein Beispiel dafr, dass man umso positiver berrascht werden kann, je negativer die Erwartungshaltung ist.
   
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