Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DESASTER - Divine Blasphemies
Band DESASTER
Albumtitel Divine Blasphemies
Label/Vertrieb Iron Pegasus
Homepage www.total-desaster.de
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Die Koblenzer Black Thrasher von Desaster sind endlich zurck mit ihrem neuen Album "Divine Blasphemies", auf dem der nicht mehr ganz so neue Snger Sataniac (ex Divine Genocide) seinen Einstand gibt. Grob gesehen, wenn man von dem blden Teufel auf dem Cover absieht, ist es ein typisches Desaster Album mit Burgen im Booklet, nettem Poserfoto und einer Spielzeit von ca. 40 Minuten auf der CD, bei der Platte gibt es einen Bonustrack (Cover von Divine Genocide). Mit lngerem Hren fiel mir aber auf, dass die Zutaten die selben sind, Desaster es aber verstanden haben, bessere Songs zu schreiben, die Platte hat eine bessere Produktion und Sataniac passt besser zur Band als der alte Snger, der mich manchmal mit seinen schiefen "Jaulschreien" nervte. Nach einem typischen Intro folgt der Titeltrack "Divine Blasphemies", der allen Nrglern zeigt, wer im Underground die Spitze besetzt. Messerscharfe Riffs und Killerdrums wissen die ganze Platte in ein Inferno zu verwandeln, wo man einfach seine Haare schtteln muss und der Durst nach Bier steigt. Natrlich regieren wieder Texte mit Satan & Co, was fr die Jungs zum guten Ton gehrt. Die ganze Scheibe ist fr Fans von richtig aggressivem Metal ohne jede Schublade Pflicht! Desaster haben es geschafft, die Songs sehr abwechslungsreich zu halten und auf den Punkt zu spielen, so dass die Songs meistens keine berlngen haben und einfach nur kurz und knackig durch den Gehrgang rauschen! Auf den Song "Beast Of Wrath And Victory" steuert Blumi von Metal Inquisitor ein nettes Solo bei, whrend ein weiterer Gastmusiker uns aller Mille von Kreator ist, der ja wieder seit lngerem auf Old School macht und den Song "Nighthawk" zu einem Thrashkracher erster Gte macht. Wie so oft peitschen Tormentors Drums den Song nach vorne whrend Infernals Gitarre gnadenlos alles wegsgt. Einfache aber prgnante Riffs sind ein Trademark des Gitarristen, ebenso wie mittelalterlich anmutende Gitarrenspielereien, wie etwa bei "Alliance To The Powerthrone". Dieser Song wirkt wie ein geniales Zwischenstck, mndet aber in einen Hyperspeedkracher mit dem berhmten "Maidendrumming", aber doppelt so schnell und einem Mrderiff, was dem Hrer in Verbindung mit Sataniac die Rbe abmontiert. Wenn dieser Song kein Livekracher wird, dann wei ich es nicht! berhaupt finden sich im Desastersound viel mehr Heavy Metal Zitate als bei den erste Scheiben, was ich begre. Die Platte wird nicht langweilig, da die Koblenzer fter geschickt das Tempo variieren und so abwechslungsreicher denn je sind. Lediglich der Bass knnte mehr "knarzen" und zu hren sein. Einzig "Spare No Coward" kann meiner Meinung nicht mit den anderen Songs mithalten und ist etwas durchschnittlich. Ansonsten eine geile Platte, die keinen Fan vergrault!
Kann man bei www.iron-pegasus.com bestellen!
   
<< vorheriges Review
DEPREDATION - Megaton Scythe
nchstes Review >>
DESASTER - Souls Of Infernity


 Weitere Artikel mit/ber DESASTER:

Zufällige Reviews