Navigation
                
21. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WINDFALL - Infector
Band WINDFALL
Albumtitel Infector
Label/Vertrieb Sleaszy Rider Records
Homepage www.windfall-go.com
Verffentlichung 27.06.2005
Laufzeit 42:48 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 5 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Mal im Ernst, wrdet ihr eure Band "Fallobst" nennen? Dachte ich mir. Wie dem auch sei, das griechische Sextett wurde 1999 gegrndet, wobei man sich in den Anfangstagen noch dem Power/Speed Metal verschrieben hatte. Davon ist auf "Infector" nicht mehr viel zu hren, vom letzten Track "Last Dance On Fire" mit seinen mittelprchtigen Normalo-Vocals mal abgesehen. Ansonsten dominiert ein recht moderner Sound, der allerdings anders als das Infoschreiben einem verklickern will mit Metalcore nichts am Hut hat. Aber ist ja trendy und von daher kann man den Begriff ja mal in die Runde werfen... "Infector" zeichnet sich allerdings durch durchweg tiefe, rifforientierte Klampfen aus, deren Soundwand nur selten von Leads oder gar Soli durchbrochen wird. Etwas Abwechslung in das teils an MACHINE HEAD und FEAR FACTORY erinnernde Brett bringen auch die Keys, die aber nur hier und da zum Einsatz kommen, lediglich im bereits erwhnten Rausschmeier entfalten die Tasten mit atmosphrischen Klngen ihr anscheinend vorhandenes Potential.
Gesangstechnisch wird nichts Neues geboten: kratzig, keifig und auch etwas zu leise werden hier die mir unbekannten Botschaften, die an wenigen ausgesuchten Momenten Gesellschaft von ominsen Sprach-Samples bekommen, dargebracht.
Leider verbreiten WINDFALL auf "Infector" trotz manchem positiven Moment grtenteils Langeweile und Monotonie, woran die Gleichfrmigkeit der Songs und das auf Dauer stumpfe Gitarrenspiel schuld sind. Um den Bogen zur Einleitung zu spannen sei aber der Fairness halber noch erwhnt, dass WINDFALL sich auch mit "Glcksfall" bersetzen lsst. Worin genau der jetzt allerdings bestehen soll, kann ich auch nicht sagen.
   
<< vorheriges Review
DEMON - Better The Devil You Know
nchstes Review >>
VANGUARD - Succumbra


Zufällige Reviews