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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JACK FROST - Wannadie Songs
Band JACK FROST
Albumtitel Wannadie Songs
Label/Vertrieb Massacre Records
Homepage www.jackfrost.at
Verffentlichung 25.04.2005
Laufzeit 45:35 Minuten
Autor Martin Krtz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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JACK FROST bieten auf ihrem neuen Longplayer eine Alles in Allem gelungene und recht eigenwillige Mischung aus Doom und Gothicrock. Unverkennbar scheint beim recht flotten Opener "Me And Dark And You" der Einfluss von Bands wie 69 EYES durch. Gleichnamiges Lied bietet sich dem Hrer als Dreingabe brigens auch als Video dar, welches, obwohl mit eher einfachen Mitteln realisiert, eine schaurige Geschichte erzhlt, die dem Schreiber dieser Zeilen bekannt vorkommt und angenehme Erinnerungen weckt...
Weiter gehts mit den eher doomigen Stcken "Leaving The Fields" und "Forever And Never" welche gleichzeitig den Gegenpol innerhalb des Schaffens von JACK FROST darstellen, whrend "Forlorn" stilistisch strker am Opener orientiert ist. Besonders gut gefllt mir die mit unverzerrten Gitarren und Celloklngen intonierte dstere Ballade "The Night". Gemeinsam mit dem folgenden Titeltrack fliessen JACK FROST hier wie ein schwerer Rotwein durch die Adern des Zuhrers.
Das in zwei Tracks gespaltene Schlustck "Whore" hingegen erweckt aus aufkommender Melancholie und lsst den Hrer fast verzweifeln. Musikalisch erinnert mich das dargebotene sehr an KATATONIA. Das Album schliet ebenfalls stimmungsvoll mit Celloklngen...
Ich mu sagen, ich bin positiv berrascht. JACK FROST waren bisher gar nicht so mein Ding. Einzelne gehrte Songs haben mich bisher nie berzeugen knnen - vielleicht lag es an der Auswahl. Das vorliegende Album knnte die Jungs um den dsteren Phred Phinster ein ganzes Stck weiter bringen. Auch produktionstechnisch geht man mit adquaten Mitteln an die Sache heran, zum Glck ohne den blichen berflssigen Kitsch! Reinhren!
   
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