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23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

CIRCUS MAXIMUS - The 1st Chapter
Band CIRCUS MAXIMUS
Albumtitel The 1st Chapter
Label/Vertrieb Frontiers Records
Homepage www.circusmaximussite.com
Verffentlichung 16.05.2005
Laufzeit 70:39 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Oh je, ich sehe es schon kommen: CIRCUS MAXIMUS werden fr vllig kontroverse Meinungen sorgen. Die eine Partei wird das Gefrickel der Norweger lieben, denn technisch gesehen bewegen sich CIRCUS MAXIMUS auf ihrem Debt auf allerhchstem Niveau der Prog-Metal-Kunst und es macht Freude den exzessiven, musikalischen Kapriolen der Instrumentalisten zu folgen. Zudem ist die Produktion von Tommy Hansen der komplexen Musik mehr als nur gewachsen; fett, differenziert, transparent und trotzdem wie eine massive Wand. Sehr gut! So, und die Gegner der Band werden behaupten, dass die Band zu sehr nach DREAM THEATER zu "Six Degrees ..."-Zeiten klingt, da es sehr oft den Anschein hat, als htten sich CIRCUS nicht nur der Originalsounds (besonders im Key-Bereich), sondern leider auch einzelner Songelemente und Strukturen eben jener Platte bedient. Tja, schwierig. Aber wie ich finde entleihen die Nordlichter lediglich der DT-Parts, die die Fans schon lange nicht mehr zu hren bekommen und mischen sie mit ihrem eigenen Stil zu einer wirklich explosiven Prog-Mischung. Auerdem enthlt "The 1st Chapter" ausgezeichnete Melodien, die sich definitiv nicht hinter Szenegren zu verstecken brauchen. Die Platte jetzt ins Detail zu analysieren kme eine Doktorarbeit gleich, weshalb sich Proggies und Fans von SYMPHONY X, DREAM THEATER und SHADOW GALLERY diesen Longplayer einfach selber zu Gemte fhren sollten. Meiner Meinung nach ist eine Menge Spa garantiert! Der einzige kleine Wehrmutstropfen, der die Note drckt, ist, dass sich die Jungs besonders bei den lngeren Songs, wie dem Titletrack, etwas in den unzhligen Riffs und Taktwechseln zu verrennen scheinen. Das klingt noch ein wenig unschlssig. Doch dann hrt man zum Beispiel das Akustikintro von "Glory Of The Empire" und ist von dem Feeling der Musik wieder vllig hin und weg. Ich denke, dass das angesprochene Problem zur Reifung einer Band gehrt und mit den nchsten Alben verschwunden sein sollte.
Somit: Both thumbs up, folks! Prog on!
   
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