Navigation
                
11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

NILE - Annihilation Of The Wicked
Band NILE
Albumtitel Annihilation Of The Wicked
Label/Vertrieb Relapse Records
Homepage www.nile-catacombs.net
Verffentlichung 23.05.2005
Laufzeit 52:06 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Satte zwei Jahre haben uns NILE schmoren lassen, um jetzt endlich mit neuem Material aus den Katokomben zu kriechen. "Annihilation Of The Wicked" nennt sich das mittlerweile schon vierte Album der amerikanischen Death Metal Gtter und das Teil hat es in sich! Nach einem fr die Band typischen Akustik-Gitarren-Intro mit gyptischem Flair fllt zuerst Mal der unglaublich fette Sound auf. Was Mr Neil Kernon (u.a. QUEENSRYCHE, NEVERMORE) hier gebraut hat, ist definitiv die sowohl ausgewogendste als auch satteste Produktion, die NILE bisher auffahren konnten. Supertiefe Gitarren und eine enorme druckvolle Bass-/Drum-Machinerie schieben einem die neue CD durch die nach mehr geifernden Hrgnge direkt in den Magen, Wahnsinn! Auch musikalisch sind Fortschritte zu vermelden. Zwar ist NILE nach wie vor NILE und auch nach der ersten Sekunde erkennbar, allerdings ist "Annihilation Of The Wicked" sehr homogen ausgefallen. Das heit konkret, dass anders als bei den Vorgngern die Wechsel zwischen epischen Momenten und hyperschnellem Gefrickel nicht mehr so abrupt vorgenommen werden. Vielmehr wirkt alles wie aus einem Guss, wodurch die ganze CD im Prinzip eine riesige Death Metal Hymne geworden ist, die allerdings in Sachen Brutalitt und Technik wie gehabt den Groteil der Konkurrenz ganz weit hinten stehen lsst. Was mich ein bisschen strt ist, dass die orientalischen Einschbe reduziert wurden und dass berkracher vom Schlage "Black Seeds Of Vengeance", "Unas Slayer Of The Gods" oder "Ramses Bringer Of War" leider fehlen. Dennoch wchst die Scheibe, die man verdammt laut hren sollte, mit jedem Durchlauf, was bei den Fhigkeiten der beteiligten Musikanten, heuer verstrkt um einen nagelneuen Bassisten, nicht weiter verwundert. Und anscheinend hat NILE es auerdem darauf abgesehen, BAL-SAGOTH in Sachen berlange Songtitel den Rang abzulaufen, denn neben dem Intro "Dusk Falls Upon The Temple Of The Serpent On The Mount Of Sunrise" gibt es noch *lufthol* "Chapter Of Obeisance Before Giving Breath To The Inert One In The Presence Of The Cresent Shaped Horns". Geil wa? Nicht unerwhnt bleiben darf neben dem walzenden Titeltrack vor allem "Lashed To The Slave Stick". Der Song ist so ziemlich der am meisten geradeaus prgelnde Track, den die Mannen bis dato eingespielt haben, ist aber dennoch mit ein paar feinen Melodien durchzogen, so dass trotz allem Geknppel gar leicht Heavy-Anleihen zu Tage treten. Ganz am Ende wird es dann nochmals schleppender mit "Von Unaussprechlichen Kulten". Sogar mit der deutschen Sprache hat es hier geklappt, man denke nur an "Die Rache Krieg Lied der Assyriche" (sic) zurck...
Fazit: Auch wenn die epischen Parts auf "Annihilation Of The Wicked" leicht zurck gefahren wurden, so ist die CD trotzdem fr jeden Fan der Band Pflicht. NILE treten nicht auf der Stelle, sondern entwickeln sich kontinuierlich weiter, was die aktuelle Scheibe dieser Ausnahme-Band eindrucksvoll untermauert.
   
<< vorheriges Review
SOUL DEMISE - Blind
nchstes Review >>
BEYOND THE FLESH - What The Mind Perceives


 Weitere Artikel mit/ber NILE:

Zufällige Reviews