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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DARK AGE - The silent Republic
Band DARK AGE
Albumtitel The silent Republic
Label/Vertrieb Remedy Records
Homepage www.dark-age.de
Verffentlichung 26.08.2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die Hamburger Truppe DARK AGE existiert schon seit 1995 und kann auf nunmehr drei Releases zurckblicken, von denen ich das jngste, "The silent Republic" just in den Hnden halte. Zugegeben, ob des unaufflligen Covers, des platten Bandnamens und der Tatsache, dass das "Logo" quasi nur noch aus reiner Druckschrift besteht, war ich weniger begeistert, als mir die Aufgabe zufiel, den Silberling zu besprechen. Und wieder mal sollte ich mich aufs heftigste irren, denn die Musik der Jungs gefiel mir gleich vom ersten Durchlauf an! Sie selber bezeichnen ihre Songs als "Dark Metal", was man insofern stehen lassen kann, als dass diese Bezeichnung auf so ziemlich alles im extremen Metal angewendet werden kann. So steht diese Schublade in diesem Falle offen fr thrashigen Death Metal, oder doch deathigen Thrash Metal?! Ist wirklich nicht ganz einfach, die Lieder einzuordnen und das ist auch gut so, denn es zeugt von Eigenstndigkeit. Einziger Anhaltspunkt, der mir aufgrund der herrlichen Leads ab und an durchs Hirn zuckt ist DARK TRANQUILLITY. Aber wenn ich die Wahl zwischen deren neuem Release und der stillen Republik htte, wrde ich mich ohne auch nur einen Moment zu zgern fr letzteres Scheibchen entscheiden! Die CD strotzt nur so vor Spielfreude Energie und Abwechslungsreichtum und ich bin wieder mal hellauf begeistert, was wir doch fr einen lebendigen und gesunden Underground in Deutschland vorweisen knnen! DARK AGE bieten alles, was dem Fan melodischen Hartwurst-Metals ansprechen drfte: Griffige Melodien, technische Versiertheit und Songs, die im Ohr bleiben und sich problemlos in der Verffentlichungsflut behaupten knnen. Dazu trgt der erwhnte Abwechslungsreichtum einen ordentlichen Teil zu bei, denn obwohl die Musik grtenteils ziemlich flott gespielt ist, sind es doch die Breaks und die berraschenden Momente, die besonders zu gefallen wissen. So wird in "Know me strong" und "Return" auch vor dem Einsatz von klaren Vox nicht zurckgescheut und dies steht der Truppe ungemein gut zu Gesicht! Zumal dieses Stilmittel ganz gezielt und nicht im berma eingesetzt wird und dadurch extrem wirkungsvoll ist. Wirkungsvoll sind auch die verwendeten sphrischen Synthie-Klnge, die schon im Intro fr eine schaurig-schne Horrorfilm-Atmosphre sorgen und auch auf dem restlichen Album immer ihren Teil dazu beitragen, der Musik eine weitere Dimension hinzuzufgen. Allerdings, da kann ich alle Metal-Puristen beruhigen, bleiben die Tasten stets dezent im Hintergrund, wodurch sie die Kompositionen lediglich untersttzen und die Dominanz bei den Gitarren bleibt. Interessant ist dabei auch "Suicide Crew", da dieses Stck etwas aus dem Rahmen fllt, indem es beinahe EBM-mige und fast tanzbare Rhythmen aufweisen kann, whrend es auf den Hrer fast hypnotisch wirkt. Aber wie gesagt, diese Elemente sind bei weitem in der Minderheit und wurden hier nur ob ihrer Besonderheit hervorgehoben. Der Metal regiert auf "The silent Republic" unangefochten, was der Titeltrack und beispielsweise "Cut the Flesh" locker unterlegen knnen. Produziert wurde das gute Stck im brigen von Andy Classen im Stage One, so dass auch auf der produktionstechnischen Seite keinerlei Wnsche offen bleiben. Auf der Digipack-Version der CD wird zudem "Hells Bells" von AC/DC enthalten sein, wobei der Track zwar ganz nett anzuhren ist, mich aber nicht wirklich vom Hocker haut. Fazit: Super Album einer tollen Band, hrt unbedingt mal rein!!
   
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