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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT - Follow The Calls Of Battle
Band DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT
Albumtitel Follow The Calls Of Battle
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.slaughtercult.de
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Dieser dunkle Hassbrocken hat zwar schon etwas lnger das fahle Licht dieser stinkenden Welt erblickt, aber das sollte mich nicht daran hindern, euch "Follow the Calls for Battle" ans blutende Herz zu legen. Hasserfllter Vollgas-Black Metal fliegt mir hier entgegen, und das nicht zu knapp. Auf einer knappen halben Stunde gibt es bei diesem mittlerweile zweiten Demo der deutschen Dunkelkrieger das gnadenlose berschallbrett, nur selten wird die Bremse angezogen. Und das ist verdammt gut so, denn die Musiker verstehen allesamt ihr Handwerk, so dass unntze Pausen gar nicht erst eingelegt werden mssen. Wenn dies dann doch in einigen seltenen Fllen, wie z.B. bei Track Nr.4 "In the Lands of the Mountains of Trees" geschieht, kommt der Break ums so effektiver rber. Richtig aus der Reihe tanzt indes das in der Mitte des Scheibchens platzierte "The recentful Wanderer": Hier handelt es sich um ein reines Ambient-Stck, das aber so dermaen dunkel und bse rberkommt, dass ich daran absolut keinen Ansto nehmen kann, im Gegenteil! Der Spuk ist allerdings nach etwas ber drei Minuten schon wieder vorbei, mit Highspeed geht es mit "Our glorious Presence" weiter. Hier werden mittels der zweimal auftauchenden klar-gestimmten Gitarre neu Wege bestritten, zwar logischerweise nur kurz, aber geil! Bangkompatibel und stellenweise gar thrashig ist hingegen nur "Pestilential Deathride" und auch hier ist der rhythmische Part, wer htte das gedacht, nur von kurzer Dauer. In einige Songs sind zudem Samples eingebettet, so das Ziehen eines Schwertes in "Thanatos" oder Bombeneinschlge und die dazugehrige Sirene im Titeltrack. Erinnert mich irgendwie an eine gewisse Panzerdivision aus Schweden... Wie schon beim Sound setzt das Demo auch beim Layout professionelle Mastbe: schwarz-wei lautet die Devise, eben so, wie es sein sollte!! Die Texte liegen leider nur auszugsweise vor, so dass ich dazu nichts sagen kann, auer, dass man sich sowohl dem englischen, als auch dem deutschen Sprachraum bedient hat. Ich meine sogar einen Hauch von Latein entdeckt zu haben, aber das nur am Rande. Hab ich eigentlich schon erwhnt, dass die Position am Mikro von einer Frau eingenommen wird?? Ok, jetzt hab ich's. Aber keine Angst, dies hier ist nicht das nchste "all female Black Metal" Wunder, das ja vor einiger Zeit von einer gewissen Plattenfirma angepriesen wurde. Fakt ist, dass Onielar ihre Sache so verdammt gut macht, dass einige Herrschaften dagegen ganz gewaltig blass aussehen, und das liegt nicht am Corpsepaint!! Genug gelabert, ich wrde ja jetzt "Support the Underground" brllen, aber der Spruch leiert so langsam aber sicher aus... Wer Interesse hat (und noch mal Leute: ES LOHNT SICH!!!) kann das Demo fr 10 Euro bei folgender Adresse ordern: Onielar, Leichenweg (hehe)5, 41540 Dormagen
   
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