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24. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BORN FROM PAIN - In Love With The End
Band BORN FROM PAIN
Albumtitel In Love With The End
Label/Vertrieb Metal Blade Records
Homepage www.bornfrompain.com
Verffentlichung 18.04.2005
Laufzeit 34:28 Minuten
Autor Thomas Roos
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Bassist Rob (vormals Point Of No Return, Feeding The Fire, Backdraft und Wheel Of Progress) und Snger Che haben die Band Mitte 1997 mit der Intention gegrndet, eine rohe und ungeschliffene HC-Band an den Start zu bringen, die voll in die Fresse trifft. So entstand eine Form von modernem NYHC, der stark von Metaleinflssen durchsetzt ist und regelrecht vor Wut und Frustration nur so strotzt. berall wo sie auftraten konnten sie sich den Respekt des Publikums erspielen und ernteten ausschlielich positive Reaktionen. Zudem erarbeiteten sie sich im Laufe der Zeit den Ruf der am hrtesten arbeitenden Band der gesamten Szene, denn zu gewissen Zeiten schien es so als wren sie fast pausenlos und berall am spielen. So haben sie mittlerweile auch schon die halbe Welt bereist und das Engagement zahlt sich mehr und mehr aus. Denn nach einer MCD, einer Split-MCD und zwei Alben sowie einer ber die Jahre merklich steigenden Popularitt haben sie mit dem Deal bei Metal Blade nun den nchsten groen Schritt gemacht. Bei der ersten Hrprobe des neuen Albums hatte ich den Eindruck als htte der Metal-Einflu noch ein wenig zugenommen und sie wren ein klein wenig langsamer geworden. Nach weiteren Durchlufen stellte ich fest, dass dieser sicher nicht ganz unberechtigt war, als Gesamteindruck aber definitiv nicht haltbar ist. So knallt der Opener "Rise Or Die", der mit einem coolen Stakkato-Riff beginnt, voll auf die Zwlf und erinnert an "Final Nail", den Opener der ersten Albums "Reclaiming The Crown", was allein schon als positive Referenz zu werten ist. "Judgement" steht dann in nichts nach. "The New Hate" schraubt das Tempo dann wirklich mal etwas zurck. Auerdem wird der Gesang erstmals anders eingesetzt. Wer jetzt aber denkt, man kriegt wieder irgendwelchen schwul-cleanen Gesang zu hren, der liegt komplett falsch. Es ist schon noch Ches bekannt-brutale Stimme zu hren, zum Teil hrt es sich aber auch so an als wre grade jemand am abkratzen. Mehr dieser Songs wrden dem Album nicht sehr gut tun, aber in dieser Dosierung ist es eine willkommene Abwechslung. Alle drei genannten Songs warten brigens mit fetten Backgound-Vocals auf. "Renewal" und noch mehr "Raging Heart" bieten neben der Brutalitt auch noch etwas dstere Atmosphre. "Dead Code" beginnt mit einem militrischen Trommeln, welches dann passend von den Drums bernommen wird und so einen coolen bergangseffekt zum eigentlichen Song bietet. "Hour Of The Wolf" lsst das Album wortwrtlich ausklingen und funktioniert als Abschluss verdammt gut. Zwischendrin gibt es noch den ein oder anderen Song wie man ihn von BFP gewohnt ist. Das bedeutet typisch, aber gut. Die nun schon seit Jahren vertretene zweite Gitarre hrt man auch wieder deutlich raus. Ein dezent eingestreutes Solo kennt man ja schon, aber auch der ein oder andere Song wird durch die zustzlichen musikalischen Mglichkeiten in Kombination mit der vorhandenen Spielfreude aufgewertet, was natrlich auch einen hheren Anspruch mit sich bringt. Im Vergleich zum Vorgnger "Sands Of Time" hat dieses Album wieder das, was ich dort vermisst habe: einen richtigen Knaller der heraus sticht. Den kriegt man mit "Rise Or Die" gleich zu Beginn um die Ohren geschlagen. So lsst diese Scheibe also keine Wnsche mehr offen.
   
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