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27. März 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PORCUPINE TREE - Deadwing
Band PORCUPINE TREE
Albumtitel Deadwing
Label/Vertrieb Lava / Warner Music
Homepage www.porcupinetree.com
Verffentlichung 29.03.2005
Laufzeit 59:46 Minuten
Autor Marek Schoppa
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Mit "Deadwing" segelt nun der amtliche "In Absentia" Nachfolger des STACHELSCHWEIN BAUMES ber uns herein und Steve Wilson zeigt einmal mehr, wie man wirkungsvoll melancholische Rockepen in Szene setzt. Zwar wurden die Prog - Elemente verstrkt zurckgeschraubt, doch die Songs wirken trotzdem alles andere als mainstreamtauglich. Seltsam eigentlich, da die Alternative - Rock Einflsse strker ans Licht treten, als noch beispielsweise zu "Signify" Zeiten, und Nummern wie "Shallow", "Deadwing" oder das abgedrehte "Halo" auf simple aber effektive Grooves setzten. Trotzdem empfinde ich die Musik, wenn auch unterschwellig, als uerst schwer verdaulich und anspruchsvoll. Die mit ihr getragene Melancholie verfehlt ihre Wirkung zu keiner Sekunde. Besonders die ruhigeren balladesken Stcke, wie "Lazarus" oder "Arriving Somewhere" haben es in sich.
Einziger Wehrmutstropfen sei lediglich, dass die Leadgitarren stellenweise etwas zu noisy und krachig vor sich hindrhnen. Hier htte man bestimmt die ein oder andere Killermelodie rausholen knnen. Dass dem wirklich so ist beweist auch das erstklassige Gastsolo von Mikael Akerfeldt (Opeth) in "Arriving...", der einigen Songs auch seine Stimme fr den Background lieh. Aber abgesehen davon strotz "Deadwing" nur so von guten, atmosphrischen Melodien. Ein modernes Rockalbum, welches PORCUPINE TREE Fans erster Stunde, als auch TOOL (...man hre nur "Open Car") Anhnger berzeugen sollte.
brigens, der Drumsound ist aller erste Sahne! Selten einen so natrlichen und gleichzeitig kraftvollen Klang gehrt.
   
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