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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

JUDAS PRIEST - Angel Of Retribution
Band JUDAS PRIEST
Albumtitel Angel Of Retribution
Label/Vertrieb Sony
Homepage www.judaspriest.com
Verffentlichung 28.02.2005
Laufzeit 52:09 Minuten
Autor John Schmitz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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The PRIEST is back! Wirklich? "Angel Of Retribution" soll die Antwort auf die allseits gestellte Frage sein. Zu der Vorgeschichte braucht man nicht mehr viel zu erzhlen, das ist im Vorfeld bereits zu genge getan worden. Also, CD rein in den Player, Volume hoch und ab dafr. Bereits der Opener "Judas Rising" erfllt meine hohen Erwartungen und gibt Anlass zur Freude. Schneidende Riffs, treibender Groove und Halford wie er leibt und lebt. Leider wird die Euphorie mit "Deal With The Devil" etwas gedmpft. Die Nummer ist zwar durchaus gut, leidet jedoch einem extrem platten Chorus. Im weiteren Verlauf der Scheibe fllt auf, dass alle Tracks aus den verschiedenen Phasen (mit Halford) der Band stammen knnten. Die Single "Revolution" htte sich gut in den 70-ern gemacht, whrend "Worth Fighting For" oder "Wheels Of Fire" gut in die 80-er gepasst htten. Etwas hrtere Nummern, wie das geniale "Hellrider" oder das treibende, mit Doublebass unterlegte "Demonizer" erinnern dann mehr an das "Painkiller"-Album und verbreiten beste Metal-Vibes. PRIEST haben ja nicht gerade viele Balladen aufgenommen, aber auf "AOR" haben die Briten gleich zwei langsame Stcke untergebracht: "Angel", das gut ist, aber nicht gegen ein Meisterwerk wie "When The Night Comes Down" oder "Diamonds And Rust" ankommt und "Eulogy", das allerdings mehr als Prolog zum abschlieenden Hammer "Lochness" gesehen werden kann. "Lochness", ein episches, tonnenschweres Machwerk mit pathetischem, aber packendem Chorus kann wieder voll berzeugen und trgt stark dazu bei, dass "AOR" ein wirklich gelungenes Comeback der Priester geworden ist. Gelungen - nicht genial! "Defenders Of The Faith" ist und bleibt das beste Album von JUDAS PRIEST.
   
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