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Das dritte Album der Leipziger Band Dark Suns ist ein Konzeptalbum, welches sich mit den Gefühlen eines Menschen während seines gesamten Lebens beschäftigt. Die Death Metal Anleihen der ersten Alben sind nun passé und auf dem über 75(!) Minuten langen Tonträger präsentiert das Quintett düsteren, teils progressiven Metal. Die Geschichte beginnt mit einem gesprochenen Intro, welches mit leichten Synths und Atmos unterlegt ist. Mit "A Slumbering Portrait" wird dann die Musik richtig präsentiert. Tolle Musik, toller Gesang, aber irgendwie passt es aufgrund des Gesangfeelings nicht so ganz zusammen. Klingt in meinen Ohren etwas befremdlich. "The euphoric Sense" gefällt mir da schon sehr viel besser. Schön düster, tolle Atmosphäre, leicht progressiv angehaucht und der Gesang nicht mehr so losgelöst von der Musik. Ein rundum gelungener Titel! Diese Linie wird beibehalten und wer konzentriert zuhört, dem offenbart sich ein wahres Schmuckstück. Die Songs sind sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet und bietet auch nach mehrmaligem Hören etwas neues, da sie sehr vielschichtig arrangiert sind. An den Gesang von Schlagzeuger Nico Knappe musste ich mich allerdings erst gewöhnen. Der Sound des Albums ist absolut genial; fett und transparent wird die Musik eindrucksvoll in Szene gesetzt. An den technischen Fähigkeiten der Musiker gibt es auch nichts auszusetzen, sonst wäre diese Art Musik auch nicht möglich. Respekt gibt es dafür, das Dark Suns es schaffen, sich trotz langer und überlanger Titel nicht im Songwriting zu verlaufen und dieses auch nur selten in Längen ausartet. Keine leichte Kost; aber wer mal etwas anderes und interessantes sucht sollte sich Dark Suns "Existence" unbedingt anhören. Hier wird Eigenständigkeit und Innovation groß geschrieben und wenn man die Länge der CD mit anderen Platten vergleicht, dann lohnt sich der Kauf wirklich!! Besonders, weil sich diese Scheibe mit Sicherheit öfters im Player finden wird; in meinem auf alle Fälle. |
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