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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

USURPER - Cryptobeast
Band USURPER
Albumtitel Cryptobeast
Label/Vertrieb Earache Records
Homepage www.usurper.us
Verffentlichung 17.01.2005
Laufzeit 38:23 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Ich muss gestehen, dass ich mit der Ursuppe aus Chicago bisher noch berhaupt nix zu tun hatte. Neugierig (und zugegebenermaen reichlich skeptisch) lie ich also das "Cryptobeast" von der Leine und war nicht schlecht von seiner infernalischen Urgewalt berrascht!
Sangen MANOWAR einst vom "Blood Of My Enemies", so geht es beim Opener "Bones Of My Enemies" erheblich trockener zu. Und vor allem brutaler. Die Mannen, die den Metal offensichtlich mit jeder Pore atmen, ballern einem ein Thrash-Gewitter sondergleichen durch den Schdel, das Freunde von DESTRUCTION, DESASTER und DESTRYER 666 gleichermaen begeistern wird. Ohne Gefahr zu laufen altbacken oder festgefahren zu wirken, weht einem ein schneidender (aber verdammt frischer) Atem aus dem Rachen des "Crytobeasts" entgegen. Oberkultig wird es dann mit dem klischeetriefenden "Kill For Metal", was ein Spa! Also Faust gen Himmel gereckt und munter den Refrain mitgegrhlt! Wenig spter gibt es mit "Ectoplasm" eine instrumentale Vers(chn)aufpause, bevor es danach in den absoluten Oberhit "Return Of The Werewolf" bergeht. Singalong-kompatibler Refrain, messerscharfe Riffs und dazu das rohe, animalische Organ des Sngers, so muss das sein! Weiter geht der Tanz mit "Reptilian" und der blastenden Speed-Ramme "Cryptobeast". "Wrath Of God" im Anschluss wiederum zeigt sich auf hohem Tempo-Niveau durch schwungvolle Leads schn melodisch, wohingegen es zu guter Letzt noch ein Remake von "Warriors Of Iron And Rust" zu verkstigen gibt.
Fr wen Metal eine bierernste Angelegenheit ist, der sollte die Finger von USURPER lassen. Hier wird nicht auf Teufel komm raus versucht, den Bsewicht zu markieren, sondern augenzwinkernd mit Klischees gespielt und ganz nebenbei ist dabei ein echt stimmiger Batzen Thrash rausgekommen. Klar geht es hier nicht um Innovation, dafr bekommt man als Fan aber zeitgem produzierte und grundehrliche Hausmannskost geboten, Daumen hoch!
Bleibt noch anzumerken, dass die CD im Outfit einer LP kommt, schwarz ist und laut Aufdruck mit "666 rpm" abzuspielen ist...
   
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