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16. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HAMMERFALL - Chapter V -Unbent, Unbowed, Unbroken
Band HAMMERFALL
Albumtitel Chapter V -Unbent, Unbowed, Unbroken
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records
Homepage www.hammerfall.net
Verffentlichung 07.03.2005
Laufzeit 50:50 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Knackig und frisch tnt der fnfte Longplayer der Retter des Metals, Hammerfall aus den Boxen! Ja ihr habt richtig gehrt, ohne die Schweden wrde so manche Kult, True -Undergroundband bzw. Label alt aussehen. Das was Hammerfall und ein paar andere Bands Ende der 90er fr die Bekanntheit des Metals taten, davon lebt heute die Szene!
"Chapter V -Unbent, Unbowed, Unbroken" lebt hingegen von kurzen, knackigen Songs, die im Schnitt vier Minuten dauern und (auer der Opener "Secrets", ein 6 Minuten Song mit eingebautem Intro) fast alle direkt in den Gehrgang gehen. Hier wird beim Chorus permanent fett auf den Putz gehauen und Joacim Cans Stimme ist nicht mehr so hoch, was der Band auch gut zu Gesicht steht. Kein Heavy Metal und HF Fan kann sich einem Ohrwurm wie "Blood Bound" entziehen, jedoch hat es bei mir einige Tage gedauert, bis das ganze Album sich in meinem Hirn festsetzte. Lediglich eine richtig flotte Speednummer htte die Sache noch geiler gemacht, wogegen aber leichte Uptempohymnen wie "Hammer Of Justice" , "Born To Rule" oder "The Templar Flame" wohl bald im Liveprogramm des Quartetts festzementiert werden. Ihr seht auch textlich hat man, wie an den Titeln zu erkennen die Linie der Vorgnger beibehalten, jedoch die ohohoho Chre auf ein Minimum heruntergedreht. In einer Zeit, wo jeder Kellercombo so etwas hat, ein weiser Entschluss!
Ein groer Verdienst an der Scheibe hat natrlich auch (wieder) der Knpfchendreher und Soundmensch Charlie Bauernfeind, der hier ein weiteres Mal eine klasse Arbeit abgeliefert hat.
Mit "Never Ever" gibt es wieder eine klasse Ballade, die ganz im Stile frherer Alben gehalten ist, aber nicht ganz andere Trnendrcker herankommt. "Imperial" ist jedoch ein langweiliges, kurzes Akustikgitarrenliedchen, was nicht nervt aber auch niemanden stren wrde, wenn es nicht da wre.
Dafr hat es das abschlieende "Knights Of The 21st Century" in sich. Die 12 Minuten lange, epische mit zahlreichen Wendungen gespickte Nummer hat niemand anderes als Cronos (Venom) als Sprecher /Snger und ist eine WIRKLICHE berraschung, die zumindest ich Hammerfall nicht zugetraut htte.
Fazit: "Chapter V..." klingt nicht wie ein Abklatsch der Vorgnger ist aber 100% Hammerfall. Eine Kunst, die vielen Bands total fremd ist. Neben dem Debt und dem Vorgnger die fr mich strkste Platte der Band!
   
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