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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SOILWORK - Stabbing The Drama
Band SOILWORK
Albumtitel Stabbing The Drama
Label/Vertrieb Nuclear Blast Records
Homepage www.soilwork.org
Verffentlichung 28.02.2005
Laufzeit 42:46 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Zwei Jahre sind seit dem letzten Auswurf "Figure Number Five" der schwedischen Ackerbauer vergangen. Heuer erscheint mit "Stabbing The Drama" der nchste Silberling und eins kann man gleich zu Beginn festhalten: SOILWORK sind sich zu 100% treu geblieben. Es dominiert nach wie vor die einzigartige Mischung aus schwedisch geprgtem Melodic Death mit hervorragenden cleanen Vocals und vielen Wendungen im Songaufbau. Whrend Richard Evensand, seines Zeichens Drummer der Band, die Truppe verlie, hat ein gewisser Dirk Verbeuren von SCARVE seinen Part zur vollsten Zufriedenheit bernommen. Die Gitarren von Peter und Ola schaukeln sich wie gehabt durchgehend zu Glanzleistungen und fast ununterbrochenen Ohrwrmern auf, whrend der pumpende Bass von Ole den notwendigen Druck im Rcken und im Magen erzeugt. Mr Speed am Mikro klang nie besser, was besonders fr die klaren Parts gilt, die immer wieder die wtenden Screams ablsen.
Gleich der Opener und Titeltrack "Stabbing The Drama" drfte Fans der Band in Verzckung versetzen, bekommt man doch hier einen abwechslungsreichen Kracher vorgesetzt, der teils in die selbe melancholische Kerbe wie bspw. "As We Speak" haut. Auf der anderen Seite kann man aber bereits hier eine weitere Entwicklung von SOILWORK erkennen, nmlich dass sich der melodische Refrain kontinuierlich mit dem abgehackten und sehr modernem Riffing der Strophen abwechselt. Diese Rezeptur ist quasi die Grundlage auf "Stabbing The Drama": Harte, Death/Thrash-Riffs gepaart mit schner Melodiefhrung. "The Crestfallen", "Nerve" und "If Possible" sind dabei nur drei Beispiele. "Blind Eye Halo" hingegen hat mich beim ersten Hren komplett unvorbereitet erwischt, ist es doch der brutalste Song der letzten drei Platten, vielleicht gar der ganzen Band-Geschichte! Hektisches Uffta-Uffta-Drumming geht flieend in unglaublich derbe Blasts ber, whrend sich Speed die Seele aus dem Leib brllt. Aber SOILWORK wren nicht SOILWORK, wenn nicht auch hier ein wenig Platz fr melodische Leads gelassen worden wre, allerdings deutlich weniger, als in den brigen Songs.
Fazit: Wie erwartet eine weitere grundsolide und mit Ohrwrmern nur so um sich werfende Platte, bei der der Fan garantiert nicht enttuscht werden wird! Neben der regulren Auflage wird die Platte auch als (limited?) Edition mit einem (US-, Japan- und Europa-Version) bzw. zwei (nur Japan) Bonustracks in die Lden kommen.
   
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