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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

RAISING FEAR - Mythos
Band RAISING FEAR
Albumtitel Mythos
Label/Vertrieb Dragonheart Records
Homepage N/A
Verffentlichung 07.02.2005
Laufzeit 58:36 Minuten
Autor Roland Wohde
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Raising Fear prsentieren uns auf ihrem Debut laut Labelinfo eine Mischung aus Ami Powermetal a la Amored Saint und teutonischem Schwermetall der Marke Grave Digger. Hmmm. Der Bandname ist zwar dem Albumtitel einer Armored Saint Scheibe aus dem Jahre `87 entliehen, spiegelt sich, wie ich finde, im Sound aber kaum wieder. Der zweite Einfluss ist dagegen deutlich zu merken, denn sowohl das Songwriting wie auch der Gitarrensound lassen oft an die deutschen Grabschaufler denken. Dazu tragen ebenfalls die Vocals bei, die zwar teilweise etwas qukig sind, aber im Groben wie eine Mischung aus Michael Seifert von Rebellion und eben Chris Boltendahl von Grave Digger klingen. Abgesehen von einem kleinen Lispelproblem, das besonders gut in der Ballade "The Goddess" heraus sticht. Der im Labelinfo beschriebene Oberhammer ist die Stimme aber definitiv nicht.
Der Name der Scheibe ist Programm, und so beschftigen sich die Songs mit vielen groen und kleineren Namen der Mythologie. Quer durch allerlei Kulturen (Griechisch, Nordisch etc.) und ohne Unterschied zwischen Menschen, Gttern oder gttlichen Wesen findet man ein buntes Sammelsurium mit den jeweiligen Namen als Titel wie z.B. "Fenrir", "Merlin" etc.
Hierbei gibt es flotte Banger, die teilweise mit ruhigeren Passagen versetzt sind, ebenso wie langsamere epische Songs. Die Italiener besitzen ein gutes Gespr fr eingngige Gesangslinien und mitgrlkompatible Refrains und auch das Gitarrendoppel wei sowohl beim fetten Riffing wie auch bei filigraneren Akustikpassagen zu gefallen. So weit so gut. Das Problem der Band liegt nur in der noch fehlenden Eigenstndigkeit. Zwar spielen sie tight zusammen, bieten Abwechslung und solide Songs, aber vieles hat man eben schon in hnlicher und teils besserer Form gehrt. Ebenfalls knnten einige Songs ruhig etwas gestrafft werden, denn nicht immer ist eine Spielzeit von ber sechs Minuten gerechtfertigt.
Da es sich aber erst um das Debut der Band handelt und Raising Fear erst seit dem Jahre 2000 bestehen, sollte man ihnen einfach noch Zeit zugestehen und abwarten, wie sie sich entwickeln. Und vielleicht wird bei der zweiten Scheibe auch das Cover nicht mehr ganz so scheulich.
Bis dahin einfach mal reinhren und selber entscheiden. Zumal es als Schmankerl zum Abschluss eine Coverversion des Klassikers "Angel Witch" gibt. Diese zeigt brigens gut, dass den eigenen Songs der Band noch das gewisse Etwas fehlt, um wirklich zu znden.
   
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