|
|
|
|
|
|
|
|
|
Dass die Musik von RPWL nicht einfach auf einen Nenner zu bringen ist, beweist das bayerische Quartett anno 2005 mit "The World Through My Eyes" auf ein neues. Das farbenfrohe Cover lässt erahnen in welche Richtung sich der vierte Output musikalisch bewegt: Emotionaler, leicht melancholischer Artrock mit einer gewissen 70er Prog - Schlagseite, bildet den roten Faden, der sich durch die Songs des Albums zieht und den Hörer mit seinen sphärischen Momenten zu bezaubern versteht. Doch erweitert die Band ihren Sound gelegentlich noch um diverse moderne ( "Start the Fire" ) oder fernöstliche indische Elemente, welche besonders beim Opener "Sleep" oder dem Titeltrack durchschimmern. "Sleep" und der Song "Roses", welcher durch die Gesangsperformance des charismatischen ex-Genesis Frontmans, Ray Wilson, veredelt wurde, bilden für mich die definitiven Höhepunkte der Platte. Auf lange Sicht hin wirkt "The World..." jedoch ein wenig zu harmlos. Zwar wissen die "floyed'schen" Adaptionen, die Beatles- und Genesis - Anleihen zu gefallen, aber am Stück gehört finde ich die Platte etwas zueindimensional.
Auch wenn nicht absolut überzeugend, wird durchaus hörenswertes Material geboten, was Fans der genannten Bands ruhig als Anlass nehmen sollten mal ein Ohr zu riskieren. Zudem erscheint die Special Edition als Super-Audio CD ( SACD ) im 5.1 Mix einschließlich obligatorischem Bonus Track. |
|
|
|