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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

BRAND NEW DEMON - Unburnt Bridges
Band BRAND NEW DEMON
Albumtitel Unburnt Bridges
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.brandnewdemon.de
Verffentlichung 17.09.2004
Laufzeit 49:46 Minuten
Autor Rafael Hofmann
Bewertung 11 von 15 Punkten
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In Zeiten des Goth-Rocks ist es sehr populr Stilikonen wie "The Rasmus" und "HIM" nachzueifern, dies gilt in gewisser Weise auch fr die in Koblenz aus der Wiege gehobene Band BRAND NEW DEMON. Da haben sich doch tatschlich sechs Jungs zusammengefunden, die erstklassige, handgemachte Musik auf CD pressen und damit wie so viele andere auf den Plattenmarkt der eigen produzierten Alben geht. Allerdings gingen diese Musikanten hier nach dem Motto nicht "sparen sondern klotzen" etwas durchdachter als der Groteil junger Band an die Sache heran. In Eigenregie wurde das Debtalbum "Unburnt bridges" eingespielt und der zeitliche Aufwand bzw. diese Investition hat sich voll und ganz gelohnt. Was ein Sound...wunderbar. Da gibt's gar nix zu meckern, eine wahre Wohltat fr die Ohren, schn ausgeglichen und vor allem sehr plastisch bzw. rumlich abgemischt. Fein!
Der eigentliche Opener und Namensgeber des Albums ist eher als Intro anzusehen als das man ihn zu einem vollen Song zhlen knnte. Der Anschluss an das erste Lied "Wave and walk" ist allerdings flieend und daher kann man diese beiden Stcke als einen Gesamttrack ansehen. Die Schlagzeug-Keyboard-Einheit erinnert stark an PLACEBO, wobei sich im Gegensatz dazu im Verlaufe der Strophe ein "kleiner Dmon" (so klingt's zumindest) in den grundstzlich stimmgewaltigen Gesang von Frontmann Daniel Dtsch mischt.
Balladig wird es auf diesem Album im Mittelteil. Die "Juggernaut" berzeugt durch seine melodisen Refrain, der von dick verzerrten Gitarren untermalt wird. Erinnerungen an Stimmlinien wie wir sie noch von CREED kennen werden in mir beim Hren wach. Allerdings ist der Strophenteil in meinen Augen der Schwachpunkt der CD. Zumindest ist der Strophenteil fr meinen Geschmack etwas zu sehr stilisiert und zu wenig natrlich, was allerdings ein krasses Geflle zum Refrain schafft.
Hitsingle und Video-Track des Albums ist "Brand new demon". Eingngiger kann man einen Song kaum komponieren. Bass und flchige Gitarren betten hier den sich kontinuierlich steigernden Gesang in ein weiches Bett aus flchigen Akkorden. Der Refrain wird durch eine fein abgeschmeckte Keyboard-Melodie verfeinert.
Der Titel "Fall down" lsst richtigen Herzschmerz erahnen...leider sind die Texte der Band im Cover nicht abgedruckt, es htte mich mal sporadisch interessiert worber sich die Band darin auslsst. Supergeiler Song.....und auch hier ist wieder der Refrain als Quelle meiner Begeisterung zu nennen. Nicht um sonst steht die Band nach eigegen Angaben momentan vor dem Abschlu eines mglichen Plattenvertrages. Da gilt es die Daumen zu drcken, das Potential fr den aufblhenden Markt "handgemachter Musik" zwingt sich beim Hren der Platte geradezu auf.
Alles in Allem ist BRAND NEW DEMON eine sehr fhige Band, die es mit "Unburnt bridges" schafft ihren eigenen Style zu kreieren, jedoch dabei in Anlehnung an die genannten Bands zu agieren. Freunde guter, dicker Rockmusik sollten dieser Scheibe also in jedem Falle ein Ohr leihen.
   
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