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18. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

YNGWIE J. MALMSTEEN - Attack!
Band YNGWIE J. MALMSTEEN
Albumtitel Attack!
Label/Vertrieb SPV
Homepage www.yngwie.com
Verffentlichung 16.09.2002
Laufzeit n/a
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Der Paganini des Metal, der in den USA lebende Schwede Yngwie J. Malmsteen ist mit seinem Projekt, Band kann man die Chose mit den manchmal monatlich wechselnden Musikern ja nicht nennen, zurück und hat sich wieder gefangen, die Platte klingt vom Sound und kompositorisch besser als der letzte Output. Mit neuen Leuten wie Dougie White (ex Rainbow u.a., jetzt Cornerstone), einem ganz guten Sänger, Keyboarder Derek Sherinian (ex Dream Theater , u.a. Planet X) und dem mir unbekannten Drummer Patrick Johannsen hat "uns Yngwie" wieder eine neue gute Truppe zusammengestellt. Mal sehen, ob diese auch auf Tour geht! Für die, die es nicht wissen, Yngwie hat wieder alles alleine geschrieben und neben dem Bass und der Gitarre hat er auch mit außergewöhnlichen Instrumenten gearbeitet: Eine Sitar, die er schon öfter benutzte, ein Cello und Gitarrensynthesizer, die ich das letzte mal bewusst bei Maidens "Somewhere In Time" Platte erlebt habe. So hebt sich Yngwie, der auch mal eine akustische Gitarre einbaut von den anderen ab! Bei der fünfzehn Song langen Platte sorgen drei spielerisch wie immer überragende Instrumentale, wovon eines "Air" eine Variation eines Stückes von Bach auf der Gitarre darstellt, während "Baroque And Roll" und "Majestic Blue" Eigenkompositionen sind, für Auflockerung. Genauso das ungewohnt rotzig und dreckig klingende "Freedom", was Yngwie Malmsteen selber sehr roh eingesungen hat. Für eine ganze Platte reicht seine Stimme nicht, aber als Farbtupfer bei einem Song ist es ganz angenehm. Hätte Yngwie ne bessere Stimme, würde er sich auch den Sänger sparen, wetten?
Ansonsten ist Yngwies Spiel eigentlich sehr banddienlich, es wird zwar schon öfters, umgangssprachlich gesprochen "gedudelt und gefiedelt", aber es sind immer noch richtige Songs und keine Gitarrenlehrstücke.
Die Gitarren stehen klar im Vordergrund während die Keyboards nur Akzente setzen können, was aber durchaus im Sinne des Erfinders ist. Die anderen Musiker spielen auch nur banddienlich. Yngwie ist 100% der Boss!
Die von Yngwie produzierte Platte, lässt Freunde von Gitarrenhelden und Heavy Metal Fans gleichermaßen Spaß haben!
   
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