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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

GOAT OF MENDES - A Book of Shadows
Band GOAT OF MENDES
Albumtitel A Book of Shadows
Label/Vertrieb Source of Deluge Records
Homepage www.goatofmendes.de
Verffentlichung 24.01.2005
Laufzeit 51:36 Minuten
Autor Philipp Nrtersheuser
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Die deutsche Pagan Metal Formation Goat of Mendes beehrt den deutschen Underground schon seit 10 Jahren. Mit "A Book of Shadows" verffentlicht das Sextett das vierte Album, welches die Nachfolge des Longplayers "Thricefold" antritt.
Das Intro ist super! Als Fan orchestraler Musik horche ich hier auf und hoffe schon, allerdings nur bis zum ersten Lied. Irgendwie hatte ich doch etwas anderes erwartet. Goat of Mendes spielen recht melodischen Metal, mit hin und wieder folkigen Einflssen, jedoch ohne die im Intro verwendeten Orchestersounds oder Keys. Dominierend sind klar die Gitarrenmelodien und Riffs, teils gelungen teilweise sehr langweilig. Der Sound der Platte berzeugt mich auch nicht gerade, klingt es leider so wie man es oft von "Underground" CDs gewohnt ist: Viel zu wenig Power! Am schlimmsten finde ich dennoch den Gesang. Das was gekreischt zum Besten gegeben wird ist ja okay, sowohl die mnnliche als auch die weibliche(!!!) Stimme. Aber diesen dreckig-rotzigen mnnlichen Gesang finde ich einfach nur grausam und billig. Ebenso die cleanen weiblichen Gesangspassagen, welche mir persnlich in den Ohren schmerzen; klingt nach gewollt aber nicht gekonnt!! Die meisten Songs ziehen an mir vorbei ohne irgendeinen positiven Eindruck zu hinterlassen. Etwas besser gefallen hat mir "Discordia"; abwechslungsreich und mit einigen schnen Riffs. Das akustische Intro von "Staff and Chalice, Sword and Stone" klingt bis auf den Gesang gut, das etwas bluesige Gitarren Lead ist nett wirkt nur leicht fehl am Platz, aber: Dieser Song gehrt definitiv zu den besseren Titeln der Platte. Auch "The Shaman" kann berzeugen; ist mir ein Rtsel warum dieser Titel erst so spt auf der Platte ist, wre meiner Meinung nach der ideale Opener gewesen.
Insgesamt bin ich ziemlich enttuscht von der Platte. Drei gute Songs und ein top Intro ist alles, was mir positiv in Erinnerung bleibt. Daneben aber viel zu viel, was unausgereift klingt oder mich nicht berzeugen kann.
   
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