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22. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

DEATHROW - Deception Ignored (Deluxe Edition)
Band DEATHROW
Albumtitel Deception Ignored (Deluxe Edition)
Label/Vertrieb Noise/BMG
Homepage www.noiserecords.net
Verffentlichung 30.03.2018
Laufzeit 47:01 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Der letzte Streich von DEATHROW bei Noise erfolgte zwei Jahre nach dem Thrash-Meisterwerk "Raging Steel" und sollte der Band endgltig zum groen nationalen und mglicherweise auch europischen Durchbruch verhelfen. Fr Grndungsmitglied Thomas Priebe kam Gitarrist Uwe Osterlehner neu zur Band und vernderte mit seinen Ideen und seiner Spielweise nachhaltig den Stil von DEATHROW. Thrash with class war nun angesagt. Wo vorher die Urgewalt regierte, wurde nun eine feine Gitarrenklinge geschliffen. fters eingestreute Breaks, vertrackte Elemente, kompliziertere Songstrukturen und ein Snger, der singen wollte. Diese neuen Einflsse sorgten dafr, dass DEATHROW teilweise eine andere Band wurden. Das Riffmonster "The Deathwish" oder das Instrumental "Triocton" sind Weiterentwicklungen, die nicht alle Fans mittrugen und die Band eher in Richtung der Kanadier Voivod rckten und sich weniger auf die Wurzeln Kreator und Tankard beriefen. Diese waren zumindest bei einem Abrumer wie "N.L.Y.H." erkennbar. Kommerziell wurde "Deception Ignored" das erfolgreichste Album. Streitigkeiten mit Noise ber finanzielle Dinge fhrten dazu, dass es nicht zu einer weiteren Zusammenarbeit kam und die Band zunchst auf Eis lag. 1992 erschien, nach Plattenfirmawechsel, mit "Life Beyond" ein letzter Versuch verlorenen Boden wieder gut zu machen, was allerdings nicht mehr gelang. Der Zeitgeist hatte DEATHROW berrollt und das Durchhaltevermgen von Tankard war ihnen nicht vergnnt. Am Ende bleibt mit "Deception Ignored" ein weiteres starkes Album, das mit dem Bonustrack "Bureaucrazy" ergnzt wurde.
   
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