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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

UNGODLY - Hate Celebration
Band UNGODLY
Albumtitel Hate Celebration
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.ungodly.com.br
Verffentlichung 30.04.2004
Laufzeit 13:20 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung /
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Eine Eigenproduktion aus Brasilien, also ein ganz besonderer Leckerbissen liegt mir mit "Hate Celebration" vor. Zelebriert wird auf der leider nur drei Tracks kurzen EP Death Metal nach dem Reinheitsgebot (naja, fast...), der sichtlich von der alten Schule inspiriert ist. "Layed In Ashes" (downloadbar auf der Homepage) startet ohne verschwenderisches Intro mit supertiefen Gitarren und einem bestialischen Erffnungsschrei nach Ma. Im Folgenden dominieren zweistimmige Gitarren-Wnde, ein wahrlich druckvoller Bass und der fiese Wechselgesang irgendwo zwischen Black Metal-Gegeifer und bester Todesrchelei den coolen Song. Durch die Nhe zum Midtempo gibt es hier leichte Parallelen zu SIX FEET UNDER zu vermerken. "Pestilence Of The Limbo" gestaltet sich hnlich wie der Titeltrack sehr variabel im Tempo, wobei beide Songs mit kurzen Keyboards-Einsprengeln (!) berraschen. Obwohl mir der Opener am besten gefllt, haben "Pestilence Of The Limbo" und eben die "Hate Celebration" durch den scheinbar mhelosen Wechsel von Geprgel, Groove, Leads und netten Breaks ihren ganz eigenen Charme, so dass unter den drei Stcken jeder seinen Favoriten finden wird.
UNGODLY sind alles, nur keine weitere KRISIUN-Kopie. Wenn man sie schon mit anderen Landsmnnern vergleichen will, dann am ehesten mit REBAELLIUN, wobei "Hate Celebration" doch erstaunlich eigenstndig zur Sache geht. Definitiv eine rundum gelungene berraschung, hoffentlich gibt es in nicht allzu ferner Zukunft auch eine Full-Length von UNGODLY zu beziehen!
   
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