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22. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

VELVET VIPER - Respice Finem
Band VELVET VIPER
Albumtitel Respice Finem
Label/Vertrieb GMR/Soulfood
Homepage www.facebook.com/velevtviper
Verffentlichung 06.04.2018
Laufzeit 60:21 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Nach dem sensationellen Erfolg von Zed Yago in den 80ern konnte Jutta Weinhold mit ihrer Nachfolgeband VELVET VIPER nicht mehr an den Ruhm der Anfangszeit anknpfen und lediglich zwei Verffentlichungen waren das Ergebnis. Um so schner, dass der Vierer mit "Respice Finem", brigens von keinem geringeren als Kai Hansen produziert, ein gewaltiges Comeback vorlegt, das bewusst sehr retro klingt und ber einen basischen, aber sehr differenzierten Sound verfgt. Jutta und ihre Band, bestehend aus Holger Marx (g), Fabian Ranft (b) und Micha Fromm (d) nehmen uns mit auf einen Reise durch die Ursprnge unserer Musik und verstehen es endlich wieder Trume und Fantasien zu erzeugen. Schliet man bei den Instrumentalparts die Augen ziehen prchtige Bilder an einem vorbei und glcklicherweise erzeugt auch ein Keyboard die Wirkung, die es im Hardrock haben soll, nmlich die Fantasy im Soloteil anzuregen und ansonsten songdienlich zu untersttzen. So gehrt beim monumentalen Titeltrack, bei dem Holger Marx am Ende noch fabelhaft soliert. Alleine "Respice Finem" ist mit seinen zehn Minuten, die aus einem Guss klingen, ein Kaufgrund. Jutta selbst ist stimmlich nach wie vor in grandioser Form und lsst keine Wnsche offen. Wunderbar, wie sie ein solches Album zu tragen vermag, bei dem allerdings auch das Songmaterial stimmt. Melodisch, bombastisch, fantastisch, egal was ihr erwartet, ihr werdet bedient. Dabei geht aber auch nicht die Hrte verloren, denn gestampft wird auf dieser Scheibe oft, wie beim orientalisch angehauchten "Eternally Onwards". VELVET VIPER liefern ohne Zweifel ihr bestes Album ab und kommen der Zed Yago-Phase von Jutta Weinhold verdammt nahe. "Respice Finem" knnte rckblickend in einigen Jahren als Klassiker des Teutonen-Metals bezeichnet werden.
   
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