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20. Mai 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

DARK HORIZON - Aenigma
Band DARK HORIZON
Albumtitel Aenigma
Label/Vertrieb Underground Symphony
Homepage www.darkhorizon.eu
Verffentlichung 09.02.2018
Laufzeit 47:01 Minuten
Autor Matthias Decklar
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Vor zwanzig Jahren grndeten im italienischen Piacenza Keyboarder Allesandro Battini und Gitarrist Daniele Mandelli die Band DARK HORIZON, die 2001 ihr Debt "Son Of Gods" verffentlichte. Progressiver Power Metal, mit symphonischen und epischen Elementen gespickt, war die vorgegebene Stilrichtung. Auch nach einigen Besetzungswechseln nderte sich daran nichts und mit dem Einstieg von Luca Capelli am Schlagzeug und Roberto Quassolo am Gesang fand man eine festes Line up, das nur auf jedem Album durch wechselnde Bassisten ergnzt wurde. Nun ist es an Paolo Veluti, den Posten hoffentlich etwas langfristiger zu besetzen.
Beim vierten Studioalbum greift die Band auf zwei Gastsnger zurck. So gibt es bei der Single "Future World" ein Duett mit Jonny Lindqvist (Nocturnal Rites), der sich bei der melodischen Abgehnummer mit Quassolo duelliert, wobei man doch schon genau hinhren muss, da ihre Stimmen fr das ungebte Ohr kaum zu unterscheiden sind. Im Versteil etwas vertrackt, verfgt die Nummer ber einen Ohrwurm-Refrain, der sich dauerhaft festsetzt. hnlich verhlt es sich mit dem zweiten Duett "Ace Of Hearts", bei dem Klaus Dirks (Mob Rules) einen Teil der Vocals bernimmt. Der Song beginnt pfeilschnell und wird dann zunchst etwas eingebremst, bevor der Refrain sich unnachgiebig in das Gehr frst und die Faust automatisch schtteln lsst. Eine der strksten Nummern in der Bandhistorie, die live zum neuen Publikumsliebling werden knnte.
Neben diesen schnellen Nummern brilliert die Band auf "Aenigma" mit Bravur im Kerngeschft. "It's Time To Be A King" knpft an die episch-symphonischen Grotaten der Vergangenheit an. Auch "Never Again" bleibt in dieser Hinsicht nichts schuldig. Mit "Hell's Fire Wheels" berraschen DARK HORIZON mit einem straighten Power Metal Song, bei dem sich das Doppel Battini/Mandelli in den Soloteilen so richtig austoben drfen. Wieder besticht eine Nummer durch einen absoluten Killer-Refrain. Darauf hat die Band auf "Aenigma" wohl bewusst ein Augenmerk gelegt. Das lst beim Fan Dankbarkeit aus, wo doch heute Vieles als tausend Mal gehrt empfunden wird. Auch das opulent ausgestaltete und keyboarddominierte "Sea Sirens Voices" wei ebenso zu gefallen, wie das abschlieende "The Avenger", das fr meinen Geschmack auch ein perfekter Opener gewesen wre und seinen Platz mit "Back To The Real" htte tauschen knnen. Die Nummer wird von Roberto Quassolos berragender Stimme beherrscht, die so viele Facetten hat und traumhafte Bilder erzeugen kann.
DARK HORIZON haben mit "Aenigma" ihr bisher strkstes Album abgeliefert, das sogar das berragende "Dark Light's Shades" noch knapp berragt und die letzte Scheibe "Angel Secret Masquerade" eindeutig in den Schatten stellt. Anhnger von anspruchsvollem melodischen Power Metal, mit epischen Einflssen sollten hier nicht lange mit der Kaufentscheidung abwarten.
   
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