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22. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

JESS AND THE ANCIENT ONES - The Horse And Other Weird Tales
Band JESS AND THE ANCIENT ONES
Albumtitel The Horse And Other Weird Tales
Label/Vertrieb Svart Records/Cargo
Homepage www.jessandtheancientones.com
Verffentlichung 01.12.2017
Laufzeit 34:36 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Die female fronted Retro Rockband Jess And The Ancient Ones legt nun auch schon ihr mittlerweile drittes Album vor. Die erste EP sowie das 2015 erschienene "Second Psychedelic Coming The Aquarius Tapes" konnten sogar richtig gute Kritiken einheimsen und wurden auch in der groen Szene, sprich von den Fans letztendlich auch sehr gut aufgenommen. Auch das neue Scheibchen weist eine Menge positiver Eigenschaften auf, verabschiedet sich jedoch weitgehend von den doomigen Einflssen der Vorgnger. Auch der Okkult Rock steht hier nicht mehr ganz so stark im Vordergrund, die Band geht positiver zu Werke. Vielmehr werfen Jess und ihre Jungs ihre Vorlieben fr die spten Sechziger und frhen Siebziger in den Ring, als der Sound der Blumenkinder up to date war ("Shining" oder "Radio Aquarious"). Bei "Your Exploding Heads" wird's gar lasziv jazzig, aber hey, das hrt sich wirklich richtig gut an und kommt bei mir verdammt geil an. Ein Schuss Soul dann bei der vorzglichen Halbballade "You And Eyes", das zur knorrigen Gitarre mit einem schnen Orgelsound versehen wurde. Insgesamt bekommt die Hammond noch mehr Einsatzzeiten, was mir ebenfalls gut in den Kram passt. Und singen kann die Frontdame, dass es eine Wonne ist! Also das nenn ich mal ein Ausrufezeichen, das uns die Band aus Finnland hier vorlegt. Das ist richtig starker Stoff und braucht sich vor den Blues Pills, Pristine oder WolveSpirit wahrlich nicht zu verstecken. Zwischendrin lockern einige Spoken Words die ganze Angelegenheit auf, was das Hren zu einer spannenden Sache macht. Ich bin wirklich berrascht, wie sich Jess ATAO in den zwei Jahren hinsichtlich Songwriting und Performance noch steigern konnten. Zwei Longtracks mit einer Laufzeit von ber 7 Minuten zeigen, dass man sich auch intensiver mit Songstrukturen beschftigen kann, ohne zu langweilen. Obwohl dann mit knapp 35 Minuten Gesamtlaufzeit letztendlich nicht gerade ein Rekord gebrochen wurde. Trotzdem eine wirklich ganz tolle Scheibe und eine Bereicherung im groen Haifischbecken Retro Rock!
   
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