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23. Januar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

WHITE MOUNTAIN - The Delta Sessions
Band WHITE MOUNTAIN
Albumtitel The Delta Sessions
Label/Vertrieb White Mountain Music/Distrokid
Homepage www.whitemountain-music.com
Verffentlichung 08.12.2017
Laufzeit 71:06 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 10 von 15 Punkten
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White Mountain nennt sich ein Musikprojekt, das von dem mir bisher vllig unbekannten Hamburger Mulit-Instrumentalisten und Produzenten Mirko Ertmer 2013 ins Leben gerufen wurde. Vier Jahre Arbeit hat er seitdem in das Debt "The Delta Sessions" gesteckt, das er mit Hilfe befreundeter Musiker verwirklicht hat. Der bekannteste unter den vielen ebenfalls eher nicht so berhmten Mnnern und Frauen drfte Oliver Schmidt sein, der frher mal bei der Letzten Instanz spielte und hier als Co-Produzent fungiert. Genug der Vorrede, dann will ich dem ambitionierten Projekt, das thematisch die fnf Zyklen des Lebens beschreibt, mal etwas auf den musikalischen Zahn fhlen.

Die Beschreibung des Werks fllt dabei gar nicht so einfach aus, denn Mirko hat sich fr "The Delta Sessions" nicht gerade wenig verschiedene Stilelemente ausgesucht. Da ist Prog Metal genauso vertreten wie Art Rock, aber einige Songs weisen durchaus auch poppige oder sogar elektronische Eigenschaften auf. Dass sich die Platte dann letztendlich doch als eine runde Sache prsentiert, der man sich durchaus einige Durchlufe mehr gnnen sollte, entpuppt sich meiner Ansicht nach als Strke. Denn von Eintnigkeit ist weit und breit nichts zu hren, von allzu groer Kompliziertheit dann auch nicht, obwohl es sich insgesamt doch um eine komplexe, bombastische Angelegenheit handelt. Die Spannung wird halt schn hochgehalten, was bestimmt eine groe Herausforderung gewesen sein drfte. Okay, immer wenn so viele verschiedene Stimmen bzw. Musiker zu hren sind ist es schwer, bei jedem Song alle persnliche Geschmcker bedienen zu knnen, das kann ich natrlich ebenfalls nicht komplett ausblenden. Aber insgesamt bedient das Projekt White Mountain doch meine musikalischen Vorlieben, da habe ich im progressiven Bereich schon deutlich schlechteres Material auf die Ohren bekommen. Das gelungene Coverartwork sowie das schmucke Booklet mit allen Texten und einigen Fotos rundet das positive Erscheinungsbild der Musik ab. Sehr ordentliche Arbeit!
   
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