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25. April 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

PRIMITIVE MAN - Caustic
Band PRIMITIVE MAN
Albumtitel Caustic
Label/Vertrieb Relapse Records
Homepage www. primitivemandoom.com
Verffentlichung 06.10.2017
Laufzeit 77:28 Minuten
Autor Marc Schallmaier
Bewertung 5 von 15 Punkten
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So langsam arbeite ich mich in der Qualitt der Doom Bands nach unten. Nach der starken Scheibe von OPHIS, dem eher durchschnittlichen Output von USNEA kommen wir jetzt in Richtung Bodensatz. PRIMITIVE MAN nennt sich das Trio aus Denver, und ihre zweite vollstndige CD trgt den Titel "Caustic". So klingt dann Doom im Endstadium, wenn jegliche Lebensfreude aus dem Krper gewichen ist und die Unternehmungslust sich auf dem Dachboden aufgehngt hat. Natrlich kann ultralangsamer Doom nicht wirklich mit guter Laune punkten, aber man kann das Ganze mit Atmosphre und Variationen abwechslungsreich gestalten und somit auch den Zuhrer unterhalten.
Bei PRIMITIVE MAN will man davon nichts wissen. Auf Biegen und Brechen wird hier alles niedergewalzt, selbst die Bereitschaft des Zuhrers sich "Caustic" anzuhren. Okay, Gegenwert frs Geld gibt es, denn schlielich geht die Scheibe satte 77 Minuten. Aber Quantitt ist eben nicht Qualitt und da hapert es an allen Ecken und Enden. Zu nervig und zu stressig sind die Songs. Als wenn ein Sadist mit aller Gemtlichkeit und Freude ein Insekt langsam zwischen seinen Fingerkuppen zerdrckt und dabei jeden Moment geniet. Die Produktion ist dem Album angemessen und ziemlich dreckig geraten, aber dass passt soweit. Spielerisch reien PRIMITVE MAN aber es nicht raus, und leider verursacht "Caustic" jede Menge Langeweile!
   
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