Navigation
                
19. Februar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

BEING AS AN OCEAN - Waiting For Morning To Come
Band BEING AS AN OCEAN
Albumtitel Waiting For Morning To Come
Label/Vertrieb Music an Apparel GmbH/ Soulfood
Homepage www.beingasanocean.merchnow.com
Alternative URL www.facebook./beingasanocean
Verffentlichung 03.11.2017
Laufzeit 49:56 Minuten
Autor Tony Werner
Bewertung 6 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Nach einigen Problemen mit ihrem vorherigen Label Equal Vision Records und dem damit endenden Freikauf aus dessen Fngen legt die Formation nun als Indie Band ihr viertes Album "Waiting For Morning To Come" in die Waagschale. Nach einem melancholisch gehaltenem Piano Intro, welches "Pink & Red" getauft wurde, gesellt sich der erste Song "Black & Blue" welcher sich als eher ruhig und tiefgngig erweist. Gespickt mit vielen elektronischen Beats und Soundschnipseln wirken die Songs, mal ausgenommen von den sprlichen eingestreuten Shouts, weklche allerdings eher an Spoken Word Passagen erinnern, wie eins zu eins aus dem Radio kopiert. Und direkt nach dem ersten Lied gibt es dann zur berraschung ein entspanntes Piano Interlude bevor sich dann der zweite Track " Glow" endlich zumindest etwas hrter gibt. Aber der Elektro- Radio Touch zieht sich durch das gesamte Album. Danach gibt es zur Abwechslung ein Piano- Elektro Interlude, was mir aber etwas besser rein geht, wahrscheinlich liegt das an dem etwas Trip Hop angelegten Beat. Tatschlich erweist sich "And Fade Away When Morning Came" als kleines Highlight von "Waiting For Morning To Come". Nach Song Nummer drei, welcher auf den Namen "OK" hrt, kommt dann mal wieder, wer htte es gedacht, ein Interlude, obwohl auch das ziemlich gut gelungen ist. Handwerklich ist die Scheibe gar nicht so schlecht, die Musiker wissen was sie da machen, obwohl die Lieder alles andere als spannend sind. Wirklich schlimm finde ich persnlich die Leistung von Shouter Joel Quartuccio, welcher sich vllig monoton durch die Songs krchzt und dann noch versucht seine wenn auch sprlich gesetzten Auftritte mit den schon vorhin angesprochenen, noch monotoneren Spoken Word Passagen aufzuwerten. Eine wirkliche berraschung hingegen ist der wirklich gelungene Klargesang von Gitarrist Tyler Ross, welcher sich wirklich harmonisch in das Gesamtbild aus Elektro und Melancholie einfgt. Trotzdem finde ich, dass bei einem Album wo die Interludes die wirklichen Stars sind, irgendetwas nicht ganz stimmt. Und so lassen mich Being As An Ocean mit "Waiting For Morning To Come" eher verwirrt als erleuchtet zurck.
   
<< vorheriges Review
ETERNAL FLIGHT - Retrofuture
nchstes Review >>
PANZERBALLETT - X-Mas Death Jazz


 Weitere Artikel mit/ber BEING AS AN OCEAN:

Zufällige Reviews