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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

POSTNUCLEAR DEATHMASS - Generation Doom
Band POSTNUCLEAR DEATHMASS
Albumtitel Generation Doom
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.deathmass.de
Verffentlichung 26.06.2004
Laufzeit 24:25 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Nach Lektre des Beipackzettels, des Booklets und Besuchs der Homepage von POSTNUCLEAR DEATHMASS war ich mir ziemlich sicher, es hier mit einem Haufen komplett Wahnsinniger zu tun zu haben. Dass, oder die Jungs schreiben ihre smtlichen textlichen Ergsse stets in maximalstem Vollrausch nieder.
Wie auch immer, nachdem ich mich endlich getraut hatte, die CD in meine Anlage zu schmeien, war ich doch sehr positiv berrascht! "Arcade" erffnet recht death-metallig und haut mit seinen beiden superfetten Groove-Parts voll in die Kacke, sehr schn! Das folgende, ber acht Minuten ausharrende "Optimum Eradication" schwchelt im direkten Vergleich ein wenig, auch wenn die Band durch viele Variationen im Tempo und im Gesang um Abwechslung bemht ist. Auch stechen hier die schrgen Riffs, eine Art Trademark wie mir scheint, besonders auffllig (nicht im negativen Sinn) hervor. Der Gesang erinnert im brigen nicht selten an einen dreckigen Bastard aus tiefem Glen Benton-Gegrunze und nervenzerfetzendem Gekreische a la frhe KATAKLYSM. Mit dem dritten Song verdient sich die postnukleare Todesmesse den "Titel-death-Monats-Award": "Eine romantische und grausame Brutalitt". Alles klar. Grausam ist der Song indes nicht, vielmehr midtempolastig und durch seinen ebenfalls recht deutlichen Hang zum Groove leicht rockig. "Submit To Madness" im Anschluss ist ein abgedrehter Mix aus smtlichen Genres, so dass man hier Spuren von Rock, Grind, Death, Thrash und gar Power wiederfindet. Funktioniert aber erstaunlich gut! Bevor es mit dem Percussion-Ambient-Outro "Popol Vuh" (?!) extrem nervig wird, macht "Dr. Dan" durch Musik gewordenen Wahnsinn nochmal richtig Laune, wer POSTNUCLEAR DEATMASS ohne Worte mit einem Song definiert haben mchte, der ziehe sich doch bitte diesen Track rein!
Der Sound auf "Generation Doom" ist bis auf die unschn klickernde Doublebass einwandfrei geraten und lsst keine Wnsche offen. Auch das psychedelische Booklet, das immerhin zwei Texte enthlt, trgt zum positiven Gesamteindruck bei. Wer es eher, h, sagen wir unkonventionell mag, wird hier seine Erlsung finden, Zahlungsmodalitten sind auf obiger Homepage in Erfahrung zu bringen!
   
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