Navigation
                
23. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ARCH ENEMY - Will To Power
Band ARCH ENEMY
Albumtitel Will To Power
Label/Vertrieb Century Media / Sony
Homepage www.archenemy.net/
Verffentlichung 08.09.2017
Laufzeit 50:33 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 13 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Der Einstand von Alissa White-Gluz bei Arch Enemy mit dem guten, aber nicht berragenden Album "War Eternal" (2014) folgten diverse Tourneen in der sich Sngerin und Band aneinander gewhnen und eine Einheit bilden konnten. Das hre ich dem neuen Studiowerk, welches wenige Monate nach der tollen DVD/CD Kombination "As The Stages Burns" erscheint auch jederzeit an. Das Werk beginnt mit einem Instrumental fokussiert auf die Gitarre, was leicht an Maiden erinnert und startet dann furios mit dem typischen AE Track "The Race" (der Name ist Programm) um den Hrer mit jedem Lied zu beweisen wie stark die Truppe doch ist. Hier gibt es kein Fllmaterial, unheimliche viele Trademarks mit geschickt platzierten Deja Vues und alles sitzt passgenau. Frau White-Gluz growlt gut wie immer, darf aber auch mal normal mit klarer Singstimme agieren wie bei "Reason To Believe", was unheimlich spannend klingt, flstern oder Sprechgesang (nein, kein Rap) einbauen, so dass die schon recht unterschiedlichen, abwechslungsreichen Lieder noch mehr Facetten bekommen. Mir scheint bei jedem erneuten Durchlauf, dass es Arch Enemy darauf angelegt haben Melodie und Hrte perfekt zu vereinen. Die Gitarren haben hier eine unglaubliche Macht und Durchschlagskraft. Was Michael Amott und Jeff Loomis hier zaubern ist einfach genial. Vor allen Dingen weil hier auch mal kurz der Fu vom Gas genommen wird, wie am Ende das mit dem Klavier bei "The Eagle Flies Alone". Jedes Lied ist ultraheavy, die Produktion drckt und Arch Enemy sind unheimlich entfesselt. Ich wrde glatt behaupten diese 12 Lieder sind das Beste was die schwedisch-amerikanische Formation je gemacht hat. Es ist nicht einfach nur ein neues Album, es ist eine Machtdemonstration und lsst andere Formationen aufgrund der Qualitt frustriert zurck wenn sie dieses Edelmetall gehrt haben. Bei vielen alt eingesessenen Acts bin ich froh, wenn sie ein gutes bis solides Werk heraus bringen, bei Arch Enemy denke ich, dass sie den Titel mehr als wrtlich genommen haben und hier einfach unglaubliches geleistet haben. Das Cover wird der Musik nicht ganz gerecht, aber das ist ja auch egal, oder? Ein Album fr jeden Metalfan!
   
<< vorheriges Review
MAUSOLEUM GATE - Into A Dark Divinitay
nchstes Review >>
ENSIFERUM - Two Paths


 Weitere Artikel mit/ber ARCH ENEMY:

Zufällige Reviews